Schüsse auf Trump
Täter als 20-jähriger Republikaner identifiziert
Nach den Schüssen auf Donald Trump hat die Bundespolizei FBI nach Berichten von US-Medien den Attentäter identifiziert. Der Schütze wuchs offenbar in der Nähe der Kundgebung auf und soll als Republikaner registriert gewesen sein – hatte aber auch eine Verbindung zu den Demokraten.
Es handle sich bei dem Schützen um den 20-jährigen Thomas Matthew Crooks aus Bethel Park im Staat Pennsylvania, berichteten die Sender NBC und CBS am Sonntag unter Berufung auf das FBI. Er war demnach registriertes Mitglied von Trumps Republikanischer Partei.
Aufzeichnungen zeigen jedoch, dass seine einzige bekannte politische Spende in Höhe von 15 Dollar im Jahr 2021 an Act Blue ging, eine Gruppe, die demokratische Kandidaten unterstützt.
Aufgepasst! Zu seiner Identität sind bereits unzählige Falschmeldungen in Umlauf. Dieser Fake ist besonders verbreitet:
„Die Ermittlungen sind nach wie vor aktiv und im Gange“, erklärte das FBI. Der Schütze hatte keine Vorstrafen, die in den öffentlichen Gerichtsakten von Pennsylvania aufgeführt sind. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Dieses Video soll den Schützen bei seinem Schulabschluss zeigen:
Crooks scheint 2022 seinen Abschluss an der Bethel Park High School gemacht zu haben, die etwa 1.400 Schüler hat. In diesem Jahr erhielt er einen „Star Award“ in Höhe von 500 Dollar von der National Math and Science Initiative, wie die Tribune-Review im westlichen Pennsylvania berichtet.
Trump überlebte nur knapp
Durch die Schüsse war Trump nach eigenen Angaben am Ohr verletzt worden. Nach Behördenangaben wurden außer dem mutmaßlichen Schützen zudem ein Zuschauer getötet und zwei weitere schwer verletzt. Ein Fotograf der „New York Times“ hat offenbar den Moment festgehalten, als ein Projektil an Trumps Ohr vorbeizischte.
Der Ex-US-Präsident landete unterdessen in New Jersey bei New York. Sein Wahlkampf-Team veröffentlicht ein Video auf X, das ihn beim Verlassen seines Flugzeugs zeigt.
Rede dauerte nur wenige Minuten
Der Angriff ereignete sich, als Trump bei der Wahlkampfveranstaltung in der Kleinstadt Butler in Pennsylvania gerade mit seiner Rede begann. Nach den Schüssen rissen Beamte des Secret Service den Ex-Präsidenten zu Boden und brachten ihn schließlich in Sicherheit. Nach Angaben des Secret Service hatte der Angreifer mehrere Schüsse „von einer erhöhten Position“ außerhalb des Versammlungsortes abgefeuert. Der Schütze sei daraufhin „neutralisiert“ worden.
Die Polizei von Pennsylvania erklärt, vordringlich sei das Motiv des Täters zu ermitteln. Außerdem müsse schnell geklärt werden, ob es andere Beteiligte gegeben habe. Die Ermittlungen könnten Tage, Wochen oder Monate dauern.








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