Das Parkhotel Brunauer nahe dem Salzburger Bahnhof soll generalsaniert werden. Die Arbeiterkammer, der das Hotel aus den 1980er Jahren gehört, will auf dem Gelände auch leistbares Wohnen schaffen.
Das Parkhotel Brunauer ist in die Jahre gekommen. Das Hotel aus den 1980er Jahren entspricht nicht mehr ganz dem Zeitgeist. Das weiß auch sein Eigentümer, die Salzburger Arbeiterkammer. Deshalb will die Kammer jetzt die Generalsanierung und eine Erweiterung angehen.
Mitten im Salzburger Bahnhofsviertel gelegen, ist es dennoch versteckt im Grünen situiert. Ursprünglich als Mädchenwohnheim und Veranstaltungszentrum geplant, ist das Brunauer über die Jahre zum Kongress- und Seminarhotel geworden. Das soll auch bei der Generalsanierung das Hauptthema werden. So werden etwa die Veranstaltungsräumlichkeiten gehörig adaptiert.
„Leistbare Wohnungen nicht nur fordern“
Das Bauwerk aus der Feder von Gerhard Zobl, das in mehreren Architekturführern steht, sollen die renommierten Salzburger Architekten Karl Thalmeier und Tom Lechner neu denken. Beide sind hochdekoriert und unter anderem bekannt für ihre nachhaltige Art mit Holz zu bauen.
Aber nicht nur als Hotel soll das Brunauer-Zentrum im 21. Jahrhundert ankommen: Auf dem Areal soll leistbarer Wohnraum entstehen. „Wir können nicht immer leistbare Wohnungen fordern, ohne mit gutem Vorbild voranzugehen“, sagt Kammerpräsident Peter Eder. Es gebe einen zweiten Parkplatz am Gelände, der nicht genutzt werde. Dort wolle man rund 30 Wohnungen bauen. „Wir stehen aber noch ganz am Anfang“, so Hausherr Eder.
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