Der belgische Rad-Profi Victor Campenaerts hat mit einem Pinkel-Eklat bei der Tour de France für Aufregung gesorgt. Auf der 10. Etappe soll er während der Fahrt in seine Trinkflasche uriniert und diese dann einfach weggeworfen haben. Anschließend reagierte der 32-Jährige mit einem Video auf Instagram.
Die Szene blieb auf der Etappe von Orleans nach Saint-Armand-Montrond zunächst von den TV-Bildern unbemerkt. Doch einigen findigen Experten fiel sie dennoch auf und schlug so doch noch hohe Wellen. „Ich will gar nicht mehr dran denken, das war einfach ekelhaft. Situationsbedingte Komik vielleicht, aber im Endeffekt auch wenig respektvoll den Gegnern gegenüber“, betonte etwa Karsten Migels auf „Eurosport“.
Campenaerts musste während des Rennens wohl dringend auf die Toilette. Doch anstatt, wie üblich, kurz anzuhalten und sich zu erleichtern, pinkelte er angeblich einfach auf dem Rad strampelnd in seine Trinkflasche und warf diese schließlich in Richtung Straßenrand.
Campenaerts reagiert auf Instagram
Eine Szene, für die man den belgischen Radprofi vom Team Lotto DSTNY sogar hätte sperren können, wie einige Experten fordern. In den sozialen Netzwerken stiegen schließlich einige User auf die Debatte ein und zeigten häufig ihr Entsetzen hinsichtlich des „Pipi-Eklats“.
Schließlich meldete sich Campenaerts selbst auf Instagram zu Wort. In einem Video ging er auf die kursierenden Vorwürfe ein. Zusammen mit einem Teamkollegen bestätigte er die Szene indirekt und machte sich zudem über die losgetretene Debatte lustig: „Bei diesen Sprint-Etappen kannst du nicht einfach anhalten, um zu pinkeln. Du musst in deine Flasche pinkeln. Und dann weg damit. Ich habe sogar gefragt, ob jemand einen Schluck mag.“ Ob er sich mit dieser Reaktion einen Gefallen getan hat?
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