Die Anlagenbau Austria GmbH errichtet am Industriepark Süd bei Völkermarkt ein neues Bürogebäude samt Produktionshalle. Nicht weniger als 9,1 Millionen Euro werden dafür investiert.
Im Industriepark, kurz IGP Süd II bei Völkermarkt errichtet die Anlagenbau Austria GmbH (ABA) ein neues Bürogebäude und nächstes Jahr soll auch eine neue Halle folgen. Denn der Kühnsdorfer Standort platzt aus allen Nähten. Doch was macht das Unternehmen eigentlich? „Wir haben uns auf die Planung, Fertigstellung, Installation und Inbetriebnahme von Rohrleitungssystemen für Pharmaziebetriebe in Europa spezialisiert“, erklärt das Geschäftsführer-Duo Markus Seitlinger und Thomas Fritzl.
„Wir konnten uns in den letzten Jahren durch qualitativ hochwertige Leistungen in der pharmazeutischen und biopharmazeutischen Industrie etablieren“, so die beiden Geschäftsführer im „Krone“-Gespräch. Durch die produzierten Rohre fließt reiner Impfstoff der Pharmaunternehmen. Derzeit sind im Kärntner Betrieb, das in ganz Europa tätig ist, 350 Mitarbeiter beschäftigt. „Rund 70 Mitarbeiter auf den Standorten in Völkermarkt und Kühnsdorf“, so Unternehmenssprecherin Yvonne Mochar.
Wir schätzen jeden Betrieb, der sich bei uns niederlässt. 50 zusätzliche Jobs sind für unsere Stadtgemeinde genial.
Bürgermeister Markus Lakounigg
Für das neue Bürogebäude in der Max-Planck-Straße werden 5,4 Millionen Euro investiert. Nach der Fertigstellung wird auch eine neue Produktionshalle angedockt. Kosten dafür 3,1 Millionen. Manager Thomas Fritzl: „Wir sind stolz, der Gemeinschaft in Völkermarkt treu zu bleiben, neue Jobs zu schaffen und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beizutragen.“ Bis zu 50 neue Jobs werden geschaffen.
Die ehrgeizigen Pläne von der Anlagenbau Austria GmbH sorgen auch bei der Völkermarkter Politik für Freude. Bürgermeister Markus Lakounigg (SP): „Es freut uns sehr, einen so riesigen Konzern in unserer Stadt zu wissen.“ Immerhin ist die Kommunalsteuer eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.