Der freigestellte Brucknerhaus-Intendant Dietmar Kerschbaum wird durch eine Sonderprüfung des Linzer Kontrollamts seit letzten Donnerstag schwer belastet. Er forderte daraufhin in einem offenen Brief die Gelegenheit zur Stellungnahme. Bürgermeister Klaus Luger kontert nun, eine Einladung in den Kontrollausschuss sei gar nicht möglich.
Eine Sonderprüfung des Linzer Kontrollamts deutet auf schwere Verstöße des freigestellten Brucknerhaus-Intendanten Dietmar Kerschbaum hin. Bürgermeister und LIVA-Aufsichtsratschef Klaus Luger (SPÖ) will die Zusammenarbeit mit Kerschbaum „sofort“ beenden, wie er am Donnerstag mitteilte, wir haben darüber ausführlich berichtet.
Kontrollamt ist weisungsfrei
Kerschbaum forderte daraufhin in einem offenen Brief an Luger, die Gelegenheit zur Stellungnahme, auch darüber haben wir berichtet. Luger antwortet nun darauf - ebenso in einem Brief: Das Kontrollamt sei eine „völlig weisungsfreie Einrichtung“. Aus statuarischen Gründen wäre eine Einladung gar nicht möglich gewesen.
Luger bekräftigt in der „Retourkutsche“ aber auch seine Aussage, dass das „Dienstverhältnis mit sofortiger Wirkung aufzulösen sein wird“. Aber er wolle zugleich prüfen lassen, ob Kerschbaum seine Sichtweise der Vorwürfe in einem anderen Rahmen darstellen könne.
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