Das Vorarlberger Landesfeuerwehrfest ist heuer erstmals in Lauterach über die Bühne gegangen. Großer Höhepunkt war der Wettkampf um den „Goldenen Helm“ am Samstagnachmittag.
Knapp 1600 Feuerwehrmänner und -frauen von Jung bis Alt waren beim 71. Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb vor der würdigen Kulisse des Bruno-Pezzey-Stadions in freundschaftlicher Atmosphäre gegeneinander angetreten. Und am Ende zeigte sich einmal mehr: Die Größe einer Gemeinde sagt nichts über das Leistungsvermögen eines Feuerwehr-Ortsverbandes aus. So ging der begehrte „Goldene Helm“ erstmals an Düns, das gerade einmal 430 Einwohner zählt. Dahinter folgten die Bregenzerwälder Ortsgruppen Sibratsgfäll und Bezau.
Beim Blick auf die historische Bestenliste zeigt sich ebenfalls, dass die Kleinen den Großen oftmals lehren, wie man einen Schlauch ausrollt: Rekordsieger sind die Florianijünger aus Au, die sich bislang elf Mal den „Goldenen Helm“ sichern konnten. Dahinter folgt die Ortsfeuerwehr Schnifis mit acht Titeln, erst auf Rang findet sich mit Lustenau (sieben Titel) die erste Großgemeinde.
Ähnlich wie bei den Erwachsenen, stellten sich die Kräfteverhältnisse beim Nachwuchs dar: Den „Goldenen Feuerwehrjugendhelm“ konnte das Silbertal einheimsen, welches bekanntlich auch zu den Kleingemeinden zählt.
„Höchstmaß an Teamgeist und Professionalität“
Von der Leistungsstärke der Ländle-Florianis haben sich auch Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner (beide ÖVP) ein Bild gemacht. Vom Gesehenen waren sie restlos begeistert: „Unsere Feuerwehren haben heute ein Höchstmaß an Teamgeist, Motivation und Professionalität an den Tag gelegt. Das zeichnet unsere Feuerwehren im Land aus“, zeigte sich Landeshauptmann Markus Wallner beeindruckt. Und Ganter ergänzte: „Auf unsere Feuerwehren ist Verlass: Sie stellen bei jedem Einsatz und bei jeder Übung ihr großes Können und ihre Leistungsbereitschaft unter Beweis und tragen damit maßgeblich zum hohen Sicherheitsniveau in unserem Land bei.“
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