Psychologieprofessor Gary Johnson (Glen Powell) führt ein riskantes Doppelleben: Er tarnt sich als Profikiller. Als er auf die verzweifelte Madison (Adria Arjona) trifft, die ihren Mann loswerden will, entscheidet er sich, ihr zu helfen. Doch bald stellt sich heraus, dass auch sie Geheimnisse birgt, die ihre Beziehung auf die Probe stellen ... Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zum mörderischen Liebeskracher „Hit Man – A Killer Romance“.
Dass ein verkopfter Philosophie-Dozent in New Orleans als Undercover-Ermittler für die lokale Polizei arbeitet, mag erst einmal erstaunen. Als gut verkabelter vermeintlicher Profikiller soll Gary (Glen Powell) potenziellen „Interessenten“, die einen Menschen aus dem Weg räumen lassen wollen, eine Falle stellen und sie überführen. Bald wird er regelmäßig als Lockvogel eingesetzt und kreiert mit sichtlichem Spaß am Rollenspiel für jede Zielperson – unter wechselnden Pseudonymen – den passenden Killertypus.
So lernt er auch als lässig gestylter Ron die hinreißende Madison (Adria Arjona) kennen, die ihren gewalttätigen Gatten unbedingt loswerden will. Und ja, es knistert gewaltig! Richard Linklater (unvergessen seine „Before“-
Romantik-Trilogie, mit den Drehorten Wien und Paris) kredenzt uns eine temporeiche, mit köstlichen Screwball-Dialogen gespickte Scharade, deren Regeln ständig neu erfunden werden. Glen Powell („Top Gun: Maverick“, 2022) begeistert als wandlungsfähiges „Chamäleon“ und empfiehlt sich als Actor der A-Liga!
Wie Linklater hier eine perlende Amour fou anheizt, die über moralische Parkettglätte hinwegschlittert und gerade ob ihrer Absurdität bestens unterhält, ist an Originalität kaum zu überbieten!
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