Vogelgrippe

Menschen infizieren sich zunehmend bei Milchkühen

Ausland
04.07.2024 08:36
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die USA melden mittlerweile die vierte Vogelgrippe-Erkrankung bei einem Menschen nach Kontakt mit infizierten Milchkühen. Diesmal handelt es sich um einen Fall im Bundesstaat Colorado.

Wie bei den bisherigen Fällen habe die betroffene Frau in einem Milchviehbetrieb gearbeitet und sei dort Kühen ausgesetzt gewesen, bei denen das H5N1-Virus nachgewiesen worden sei, teilte die Gesundheitsbehörde CDC am Mittwoch mit.

Im April war ein erster Vogelgrippe-Fall bei einem Arbeiter einer Milchvieh-Farm in Texas bekannt geworden, anschließend wurden zwei weitere Fälle in Michigan gemeldet. Die Patientin in Colorado habe lediglich leichte Symptome der Vogelgrippe an den Augen gezeigt und ein antivirales Medikament erhalten. Seitdem habe sie sich erholt, hieß es.

Die CDC rief jedoch erneut zu Vorsichtsmaßnahmen für Farmarbeiter auf, die mit infizierten Kühen in Kontakt kommen. Hinsichtlich des Falls in Colorado würden „weitere genetische Analysen“ vorgenommen, um mögliche Virusvarianten zu erkennen, was „die Risikobewertung“ der Behörde für die Bevölkerung „ändern könnte“.

Virus greift zunehmend auf Säugetiere über
Das Vogelgrippevirus H5N1 hat in den vergangenen Monaten zunehmend auf Säugetiere übergegriffen, unter anderem auf Milchvieh in den USA. In mehreren US-Bundesstaaten sind zahlreiche Kuhherden infiziert, die Epidemie wurde erstmals im März festgestellt.

Auch mehrere Menschen steckten sich bereits an, was Befürchtungen einer drohenden Pandemie weckte. Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, bezeichnete angesichts der Ausbreitung von H5N1 in den USA das Vogelgrippevirus als möglichen Auslöser für eine kommende Pandemie.

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