Sieben Testspieler trainierten in den vergangenen Tagen bei der Austria mit. Trainer Martin Brenner überzeugten sie jedoch wenig. „Sechs von ihnen haben wir am Wochenende abgesagt“, bestätigt der Coach. Einzig der 19-jährige Seydu Diarra aus Mali wusste zu gefallen. Der Stürmer spielte zuletzt in der Jugendmannschaft des französischen Vereins FC Gueugnon und zuvor für Clermonts Nachwuchs.
Geht es nach dem Trainer, soll das Talent aus Afrika fix verpflichtet werden. So wie der Franzose Robin Voisine vom B-Team des Ligue-A-Klubs FC Nantes. Der 22-Jährige ist 1,88 Meter groß und ein klassischer Innenverteidiger. Der Linksfuß wäre der ideale Ersatz für Darijo Grujcic, der zu Fortuna Sittard wechselte. Laut französischen Medien ist der Wechsel zu Lustenau bereits fix, vom Verein gab es jedoch noch keine offizielle Bestätigung des Transfers. Voisine bestritt zwei Länderspiele für das französische U20-Nationalteam.
Ärger über Kader
Gar nicht zufrieden zeigt sich Trainer Brenner aber über die derzeitige (zu kleine) Kadergröße mit gerade Mal 14 Feldspielern. „Ja, ich gebe es offen zu, dass ich gerne mehr Spieler dabei hätte, aber das liegt nicht bei mir. Es fehlt uns an Personal. Das macht es natürlich nicht einfacher, aber ich versuche, das Beste aus der Situation zu machen“, hat Brenner in seiner kurzen Amtszeit bereits gelernt, zu improvisieren.
Denn auch die Trainingsbedingungen sind durch den vielen Regen und den dadurch aufgeweichten Plätzen alles andere als gut. „Der Rasen geht schnell kaputt, weil der Boden sehr tief ist. Trotzdem absolvieren wir Trainingseinheiten mit hoher Qualität. Die Belastung ist gut, ich bin zufrieden, Ich sehe auch Schritte nach vorne. Die Jungs kapieren, was ich von ihnen will und wie ich mir Fußball vorstelle.“
Testspiel vorverlegt
Bereits um 18.30 Uhr findet heute in Bregenz das Testspiel der Austria gegen den USV Eschen-Mauren statt. Ursprünglich war die Partie gegen den liechtensteinischen Klub auf 19.30 Uhr angesetzt. Wegen des EM-Achtelfinalspiels Österreich – Türkei, das um 21 Uhr beginnt, wurde die Partie aber um eine Stunde vorverlegt. Coach Brenner erwartet sich vom Test wieder einige Aufschlüsse. „Es gibt uns die Möglichkeit, Situationen unter Spielbedingungen zu simulieren. Und ich sehe auch, wie die Jungs die Vorgaben umsetzen.“ Am Samstag steht dann schon der nächste Test auf dem Programm.
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