Am Freitag wurde, wie berichtet, der Pkw eines 66-Jährigen von einem Güterzug erfasst und regelrecht zerfetzt. Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Unfälle an diesem Übergang. Fünf Menschen mussten gar ihr Leben lassen, der letzte 2011. Verbessert hat sich seither nichts.
Ich bin gerade im Garten gewesen, als ich den Krach bemerkt habe, und bin natürlich gleich hinüber“, so Werner Höller, Zugskommandant bei der FF Kefermarkt, der gleich in der Nähe des Bahnübergangs wohnt. „Beim Hingehen hab’ ich erkannt, dass da etwas Gröberes passiert sein muss, aber der Unfalllenker war da schon aus dem Fahrzeug heraußen. Dann habe ich noch die Kameraden alarmiert“, berichtet der 32-Jährige, der den Feuerwehreinsatz anschließend leitete.
Berüchtigter Bahnübergang
Wie berichtet, hatte sich am Freitag in Kefermarkt der Zusammenstoß ereignet, bei dem ein 66-jähriger einheimischer Fahrer mit einem Güterzug kollidiert war. Doch das war bei weitem nicht der einzige Vorfall an diesem unbeschrankten Übergang der Sumerauerbahn: Erst Anfang Juni war ein zehnjähriger Bub mit dem Rad gegen einen Zug gefahren, er kam verletzt ins Linzer Keplerklinikum.
Verbesserungen überfällig
2018 hatte eine Lenkerin Schutzengel: Ihr Pkw wurde von einem Zug erwischt, sie blieb unverletzt. Bereits 2011, nach dem bisher letzten von fünf tödlichen Unfällen an der Kreuzung, sollte die „Todesfalle“ entschärft werden. In den inzwischen 13 Jahren blieb der Bahnübergang, wie er damals war.
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