Seit 2019 vermisst
Gullydeckel bringt Bewegung in Fall Rebecca
Ein mysteriöser Gully im deutschen Brandenburg hat jetzt Bewegung in den Fall der vermissten Rebecca (damals 15 Jahre) gebracht. Genau an jenem Gully hatte eine Hundehalterin kurz nach dem Verschwinden der Jugendlichen ein Zelt gesehen. Nun hat jemand den schweren Deckel am Feldrand bewegt ...
Am Mittwochvormittag war der Gully nach „Bild“-Recherchen noch unberührt. Am Donnerstagmorgen zeigte sich schließlich ein anderes Bild: Der Deckel war nicht mehr gänzlich geschlossen – daher dürfte es sich auch nicht um eine routinemäßige Kontrolle gehandelt haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft und Polizei teilten der Zeitung lediglich mit, dass in dem Fall der vermissten Jugendlichen weiter ermittelt werde und derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden könnten.
Zeugin erinnert sich
Dafür hat sich die damalige Zeugin zurückerinnert (siehe Video oben). Ihr war in dem betroffenen Naturgebiet ein himbeerfarbener Renault Twingo aufgefallen. Einen solchen fuhr der Hauptverdächtige in dem Fall, der Schwager von Rebecca. Laut weiteren Zeuginnen und Zeugen soll sich auch die Mutter des Schwagers auf den Weg zu dem Gully gemacht haben. Diese bestreitet jedoch, dort gewesen zu sein.
Schwager unter Mordverdacht
Rebecca wurde am 18. Juli 2019 als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht in der Schule erschienen und nach dem Unterricht auch nicht nach Hause gekommen war. Wenige Tage später hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.
Sie geht davon aus, dass die Jugendliche von ihrem Schwager ermordet wurde, und er ihre Leiche vergraben oder verbrannt hat. Beweise dafür fehlen jedoch, eine Leiche wurde bis heute nicht gefunden. Rebecca hatte in der Nacht auf den 18. Juli 2019 bei ihrem Schwager und ihrer Schwester übernachtet.







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