Ein bisschen wie im Filmklassiker „Täglich grüßt das Murmeltier“ fühlt sich Heidemaria S. aus Niederösterreich. Obwohl sie ihren Vertrag mit einem Pay-TV-Unternehmen gekündigt hat, erhält sie Zahlungsaufforderungen. Aus einem Grund, für den es keine Erklärung gibt, wie die Ombudsfrau herausfand.
Letzten November hat Frau S. ihre Kündigung schriftlich ausgesprochen. Das Ende ihres Abonnements wurde ihr daraufhin zum 1. März 2024 bestätigt. „Bereits im Jänner habe ich das Empfangsmodul eingeschrieben zurückgeschickt“, schildert die Niederösterreicherin.
Zig Mails und Briefe geschrieben
Damit sollte der Fall eigentlich erledigt sein. Diese Annahme stellte sich als falsch heraus. Denn – es flatterte eine Zahlungserinnerung und Mahnung nach der anderen ins Haus. „Ich habe mittlerweile zig Mails und auch eingeschriebene Briefe geschickt, aber das hilft leider nichts“, wandte sie sich Ende Mai verzweifelt an die Ombudsfrau.
Der Grund dafür ist erstaunlich, wie uns HD Austria auf Anfrage wissen ließ. Das gekündigte Paket sei über das Kundenportal mit den Zugangsdaten von Frau S. wieder reaktiviert worden. Da man davon ausgehe, dass es ungewollt zu dieser Reaktivierung gekommen sei, werde man sämtliche offene Kosten stornieren.
„Habe ich sicher nicht gemacht“
Die Betroffene findet das mysteriös. „Ich habe ganz sicher nicht – auch nicht unabsichtlich – das gekündigte Paket reaktiviert. Dazu hätte ich ja wieder ein Modul von HD Austria anfordern müssen, denn das alte wurde am retourniert. Abgesehen davon hätte HD Austria nicht sehen müssen, dass ich deren Sender nicht mehr empfangen konnte?“
Noch immer kein Ende
Skeptisch macht sie auch, dass im Juni weitere Rechnungen im Postkasten lagen. „Ich bin mir nicht sicher, ob der Alptraum wirklich zu Ende ist. Ich warte nun halt mal ab“.
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