SW Bregenz-Kicker

Bei der EM waren Kralj und Fetahu noch Gegner

Vorarlberg
20.06.2024 09:25

Ivo Kralj und Anteo Fetahu spielen zusammen bei SW Bregenz. Auch im Länderduell bei der Europameisterschaft am Mittwoch teilten der Kroate und der Albaner beim 2:2-Unentschieden die Punkte gerecht. Den Schmäh ließen die Teamkollegen nach der Wahnsinnspartie aber jedenfalls laufen.

Zukünftig werden SW Bregenz-Kapitän Ivo Kralj und Anteo Fetahu, den Altach vom FC Dornbirn holte und per Leihe in die Landeshauptstadt sendete, gemeinsam auf dem Platz stehen, in Liga zwei um Punkte kämpfen.

Gestern bei der EM aber hatten der Kroate Kralj und der Albaner Fetahu sehr unterschiedliche Interessen, als ihre Nationalteams in Hamburg aufeinandertrafen. Der WM-Dritte von Katar ging als klarer Favorit in die Partie, tat sich gegen Underdog Albanien aber äußerst schwer, lief lange eine Rückstand hinterher. „Ivo hat gemeint, das Spiel wird 3:0 für Kroatien ausgehen. Aber unser Team hat schon im ersten Spiel gegen Italien gezeigt, was sie schon nach wenigen Sekunden anrichten können“, lacht Fetahu. „Man hätte schon einen Unterschied bemerken sollen“, gesteht Kralj, doch ein wenig zerknirscht.

SW-Kapitän Ivo Kralj ärgerte sich über den Gegentreffer, den seine Kroaten in der Nachspielzeit gegen Albanien kassierten. (Bild: GEPA pictures)
SW-Kapitän Ivo Kralj ärgerte sich über den Gegentreffer, den seine Kroaten in der Nachspielzeit gegen Albanien kassierten.

Die „Vatreni“ drehten die Partie mit einer starken zweiten Hälfte, führten dann 2:1. Kassierten aber in der Nachspielzeit noch den Ausgleichstreffer, 2:2 endete das Duell. Ein Wahnsinnsspiel für die Zuschauer, beste Werbung für die EM. „Es geht nie einfach mit Kroatien!“, ärgerte sich Kralj nach dem schon sicher geglaubten Sieg. Lachend fügt er an: „Ich hatte mir schon 20 schlaue Sätze überlegt, die ich Teo beim nächsten Training sagen kann. Aber vielleicht ist es besser, dass wir die Punkte geteilt haben – jetzt gibt es zumindest keinen Streit in der Kabine!“

Schon gut eingelebt
Seit Montag arbeiten die Bregenzer an der Vorbereitung. Neuzugang Fetahu fühlt sich schon wohl. „Viele bekannte Gesichter, das macht es einfacher. Ich freue mich sehr auf die Saison.“

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