Als Erster über der Ziellinie, aber dann doch nur Zweiter – erging Thomas Zajac, Olympia-Bronzener im Nacra17 von 2016 bei der 25. Auflage der „Fiumanka“ im Golf von Rijeka so. Bei der renommierten Regatta in Kroatien waren 195 Yachten am Start, erstmals auch die 24 Meter langen Super Maxis.
Und mittendrin oder besser drauf war Zajac als Steuermann einer multinationalen Crew auf der „EWOL Way of Life“. „Ein sehr anspruchsvolles Rennen. Wir segelten anfangs nicht perfekt, wurden mit Fortdauer immer besser und fanden ab und zu dann doch eine kleine Brise. Mit einigen guten taktischen Manövern ist es uns gelungen, die führende Shockwave 3 weniger als eine halbe Meile vor der Ziellinie einzuholen und sie mit nur wenigen Metern Vorsprung zu distanzieren“, erzählte der Athlet vom Burgenländischen Yacht Club.
Dass es der erste Platz nicht bleiben sollte, ist einer Juryentscheidung zu „verdanken“, die Zajacs Crew wegen eines Verstoßes der Vorrangregel mit einer Zeitstrafe belegte. „Für uns schwierig nachzuvollziehen – aber im Sinne des Sportgeists haben wir diese Entscheidung angenommen. Insgesamt war es für mich ein absolutes Privileg, eine so anspruchsvolle Yacht zu steuern“, so der 38-Jährige, der das EWOL Sailing Team kommenden Oktober auch beim berühmten Rolex Middle Sea Race unterstützen wird.
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