Leserdebatte

Braucht es digitale Lösungen bei der Wahl?

Community
11.06.2024 13:44

Im krone.at-Forum wird täglich eifrig diskutiert und debattiert. In unserer neuen Rubrik „Leserdebatte“ wollen wir besondere Kommentare hervorheben und die Community um deren Meinung zu einem spannenden Teilaspekt bitten. Heute geht es um die vergangene EU-Wahl, Ärgernisse bei der Briefwahl und mögliche Ansätze der Digitalisierung beim Wahlprozess. Was denken Sie, wo Veränderung notwendig ist?

ID Austria wird nicht akzeptiert

In der „Krone“-Community wurde in den letzten Tagen ausgiebig über die Wahlergebnisse sowie den Wahlprozess diskutiert. krone.at-User KG6363 monierte, dass die ID Austria, ein elektronischer Identitätsnachweis, nicht als Ausweis im Wahllokal gültig ist und somit sicherlich die ein oder andere Person unvollzogener Dinge vom Wahllokal heimkehren musste.

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Leserkommentare
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KG6363
EU Wahl in Österreich mit digitalen Ausweis nicht möglich

Es ist geradezu beschämend und vollkommen unverständlich, dass man in Österreich mit einem amtlich korrekten digitalen Ausweis vom Wahllokal abgewiesen wird und somit sein Wahlrecht nicht ausüben kann.
Natürlich kann man so eine Generation, die eher zu digitalen Lösungen greift, elegant vom Wählen abhalten – diese Wähler würden schließlich nicht unbedingt die Altparteien bevorzugen. Man fragt sich zwangsläufig, ob das gezielt eingefädelt wurde oder ob es sich schlicht um das übliche politische Versagen in Österreich handelt.
Es ist fast schon beeindruckend, wie effektiv man es geschafft hat, eine beachtliche Anzahl von Bürgern daran zu hindern, ihre Stimme ordnungsgemäß abzugeben. Man könnte meinen, es handele sich um einen raffinierten Plan, die Wahlbeteiligung gezielt zu manipulieren. Doch vermutlich ist es nur das altbekannte politische Versagen, das in Österreich mal wieder seinen traurigen Höhepunkt erreicht hat.
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Digitale Wahlkabine

In der jüngsten Europawahl haben immerhin 15 % der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Leider kam es hierbei teilweise zu Ärgernissen, wie zum Beispiel verspätete oder ausbleibende Zustellungen der Wahlkarten. Diese Art der Stimmabgabe ist in Österreich seit 2007 möglich – ist es nun an der Zeit für eine neuerliche Modernisierung des Wahlprozesses? Könnte eine digitale Wahlplattform, die es den Wählerinnen und Wählern ermöglicht, bequem von zu Hause aus online abzustimmen, möglicherweise dieses Problem lösen?

Was denken Sie, braucht es, um die Österreicherinnen und Österreicher zum Wählen zu motivieren? Wo bräuchte es beim aktuellen Wahlmodell Veränderung oder Modernisierung? Teilen Sie Ihre Meinung und Ihre Ansichten zu dem Thema mit uns in den Kommentaren! 

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