Mit „Die Influencerin“ setzt Rebecca Russ ihren Erfolgslauf fort. Der „Krone“ gab die 33-jährige Salzburgerin nach der Veröffentlichung ihres dritten Thrillers Einblicke ins Schriftstellerleben und verriet, wie ihre Provision aussehen.
Rebecca Russ ist in der Literaturszene längst kein unbeschriebenes Blatt mehr: Mit „Die Influencerin“ hat die Salzburgerin bereits ihren dritten Thriller im Haus der Aufbau Verlagsgruppe (Berlin) herausgebracht. Ihre zwei Werke davor sind jeweils über 10.000-mal verkauft worden.
„Es ist schon ein Ritterschlag, dass ,Die Influencerin‘ trotz des deutschen Verlags in meiner Heimat Österreich spielen darf. Nämlich in Wien“, freut sich Russ.
Eine Lifestyle-Frau mit toller Figur hat in den Sozialen Medien über 100.000 Follower. Ihr wird aber von der Online-Welt die Schuld am Tod einer Followerin gegeben. Welchen Einfluss haben Influencer auf uns – und umgekehrt? Um dieses psychologische Wechselspiel geht es
Rebecca Russ, Autorin
Zu schreiben begonnen hat Russ einst während des Chemieunterrichts im Gymnasium in Salzburg. Blickte sie erst noch zu J. K. Rowling auf und versuchte sich im Fantasy-Genre, behandelt die Jungautorin nun aktuelle, durchaus gesellschaftskritische Themen.
So auch in „Die Influencerin“. „Eine Lifestyle-Frau mit toller Figur hat in den Sozialen Medien über 100.000 Follower. Ihr wird aber von der Online-Welt die Schuld am Tod einer Followerin gegeben. Welchen Einfluss haben Influencer auf uns – und umgekehrt? Um dieses psychologische Wechselspiel geht es“, beschreibt Russ ihr Buch bei einem Espresso im Café „Fräulein Anna“ von Ehemann Karlheinz in der Alpenstraße.
Von ihrer Arbeit kann Russ mittlerweile gut leben. 50 Prozent erhält sie als Vorschuss, die zweite Hälfte beim Erscheinen eines neuen Buches. „Zudem kommen 20 bis 25 Prozent bei einem E-Book und circa sechs Prozent an Tantiemen beim Taschenbuch dazu.“ Derzeit trifft man Russ oft bei Wanderungen rund um Salzburg an. „Da konstruiere ich am liebsten Situationen für neue Bücher.“
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