Favoritin und Lokalmatadorin Vali Höll gewann bei ihrem Heim-Weltcup in Leogang das Semifinale deutlich. Finale könnte wie im Vorjahr ein großes Spektakel werden. Eine Amerikanerin ist die größte Herausfordererin der 22-Jährigen.
Wer wenn nicht die Lokalamatadorin Vali Höll? Die 22-Jährige Downhillerin gewann das Semifinale beim Mountainbike-Weltcup in Leogang mit 1,6 Sekunden Vorsprung und geht am Sonntag als letzte und als große Favoritin ins Rennen. Schon in der Qualifikation zu Mittag siegte Höll, obwohl sie ohnehin gesetzt war. Trotz schwieriger Bedingungen (Topfahrer wie Camille Balanche und Nina Hoffmann rutschten auf der Strecke aus) ließ Höll (Team YT Mob) keine Zweifel aufkommen, dass sie ihren Vorjahressieg wiederholen kann. „Es war knackig. Ich bin einfach sicher runtergefahren“, fasste die Gesamtweltcupführende den Tag gut zusammen. Als die Lokalheldin im Ziel ankam, wurde es richtig laut. „Es ist cool, dass am Samstag schon so viele Leute da sind“, staunte Höll.
Bevor die Leogangerin gestartet war, legte Anna Newkirk (USA) eine starke Bestzeit hin. Die beiden sowie Tahnee Seagrave (Semifinal-Dritte mit 3,3 Sekunden Rückstand) werden sich aller Voraussicht nach den Sieg am Sonntag (14.15) ausmachen. Wieso man sich das Finale nicht entgehen lassen sollte? „Weil es die geilste Sportart ist, die es gibt“, antworte Höll schlagfertig.
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