Unwetter haben am Freitagnachmittag in der Steiermark und in Niederösterreich Millionenschäden in der Landwirtschaft verursacht. Rund 5000 Hektar Fläche an landwirtschaftlichen Kulturen waren von Starkniederschlägen und Hagel betroffen, gab die Österreichische Hagelversicherung am Freitagabend bekannt.
Die angekündigten starken Gewitter haben laut ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Hagelversicherung einen landwirtschaftlichen Gesamtschaden von 2,7 Millionen Euro verursacht.
Betroffen waren die Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg in der Steiermark sowie der Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich.
In der Steiermark wurden 3500 Hektar Agrarflächen von den Unwettern in Mitleidenschaft gezogen, der Schaden beträgt dort 1,9 Millionen Euro. In Niederösterreich waren es 1500 Hektar, die Versicherung bezifferte die Schadenssumme mit 800.000 Euro.
In der Steiermark war sogar ein Toter zu beklagen: Ein Baggerfahrer wollte im Bezirk Leoben einen hochwasserführenden Bach ausbaggern, dabei kippte die Maschine um, der 36-Jährige kam ums Leben. Erst durch den Einsatz eines weiteren Baggers, der die umgestürzte Maschine anhob, konnte der 36-Jährige nach etwa 20 Minuten geborgen werden.
Prognosen ungünstig
„Die Prognosen der Meteorologen weisen für das Wochenende weiterhin auf ein hohes Unwetterpotenzial hin“, warnte der Sprecher der Österreichischen Hagelversicherung am Abend in einer Aussendung.
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