Die Gleichbehandlungskommission rügt den Kärntner Wutwirt Stefan Lercher, nachdem er „Veganer, Hippies, Ökos und Araber“ nicht mehr in sein Lokal lassen wollte – er allerdings bleibt bei seiner Meinung.
Mit seiner Aktion, „Veganer, Hippies, Ökos und Araber“ nicht mehr in sein Lokal zu lassen, wurde der Millstätter Wutwirt Stefan Lercher weit über die Landesgrenzen bekannt (wir berichteten). Immer wieder erntete er wegen des Rassismus-Eklats massive Kritik und wurde angezeigt.
Mehr als ein Jahr später sorgt der Oberkärntner nun wieder für Zündstoff: Die Gleichberechtigungskommission droht mit weiteren Anzeigen.
Im jüngsten Schreiben wird er aufgefordert, auf seiner Website und bei Postings auf sozialen Medien „gut erkennbar und dauerhaft“ auf das Gleichbehandlungsgesetz hinzuweisen. Er soll auch betonen, dass niemand wegen seiner ethnischen Zugehörigkeit diskriminiert werde und dass sich Betroffene an die Gleichbehandlungsanwaltschaft wenden können.
„Das tu’ ich bestimmt nicht, und die angedrohten Klagewellen sind mir so was von egal“, wettert Lercher im Gespräch mit der „Krone“. Er will auch künftig zu seiner Meinung stehen: „Es ist wohl noch immer meine Entscheidung, wer zu mir ins Lokal kommt. Ich lasse mir bestimmt nicht alles gefallen!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.