Das Beachvolleyball-Spektakel in Wien ist ab 9. Juli auch die Generalprobe für die Spiele in Paris. Österreichs Teams um Horst/Hörl brennen auf den Topevent auf dem Heumarkt. Nun warten in Ostrava entscheidende Tage.
Ein kleines Feld in 136 Meter Höhe. Die Teams spielen sich Bälle zu – der Werbedreh auf dem Wiener A1-Turm für das Beachvolleyball-Elite16-Turnier auf dem Heumarkt hatte es in sich. „Ein super Termin, ich habe in meiner langen Karriere noch nie in so luftiger Höhe gespielt“, schmunzelte Österreichs Star Alex Horst mit Julian Hörl im „Krone“-Gespräch.
Dann blickte er beim Medientermin im Hotel InterContinental auf die „Woche der Wahrheit“. Ab Mittwoch steht die Entscheidung um das Olympia-Ticket an, müssen beim Elite16-Turnier in Ostrava (Tch) die schärfsten Ranking-Rivalen, die chilenischen Cousins Marco und Esteban Grimalt, in Schach gehalten werden. „Wir sind knapp vorne, ab einem neunten Platz von ihnen müssen wir besser sein“, weiß Horst, für den es sein viertes Olympia wäre.
Die Generalprobe für Paris steigt ab 9. Juli auf dem Heumarkt, im Hauptbewerb greifen bei Damen und Herren je 16 Topteams an (darunter fix eines aus Österreich). „Das wird ein packendes Kräftemessen“, so Organisator Hannes Jagerhofer, dessen Klassiker wegen Olympia diesmal früher und wegen Donauinsel-Terminen auf dem Heumarkt steigt. Und so nach 2022 in das Stadtzentrum zurückkehrt. „Wir haben erstmals ein richtiges Stadion, in der Red-Bull-Beach-Arena rund 4000 Sitzplätze. Es gibt wieder Tages- und Nachtsessions.“
Die Vorfreude auf das A1 Beach Pro Vienna nahe dem Stadtpark ist bei Österreichs Teams riesengroß. Lokalmatador Horst: „Daheim ein Jagerhofer-Turnier – mehr geht eh fast nicht.“ Der Wahlwiener Moritz Pristauz schloss mit Partner Robin Seidl an: „Es ist einfach das beste Turnier der Welt.“ So sehen es neben Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig auch die Klinger-Schwestern, im Olympia-Ranking aktuell knapp draußen: „Diese Fans und Kulisse wie in Wien gibt’s nirgendwo anders.“ Martin Ermacora, nach Patellasehnen-Einriss bis zum nächstwöchigen Nations-Cup-Finale zurück (wie bei den Damen bietet dieses eine zweite Olympia-Chance), brachte ein anderes Thema lobend vor: Nämlich, dass man auf der vielerorts kritisierten Tour „in Wien eine tolle Medialisierung hat. Damit kann man sich auch leichter gut vermarkten.“
Klar, das Beach-Spektakel sorgt stets für tolle Bilder, die in die Welt hinausgehen.
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