Die Zahl der Arbeitssuchenden ist im Mai gestiegen: 351.151 Menschen waren Ende Mai beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos (272.997) oder in Schulung (78.154) gemeldet. Die Arbeitslosenquote belief sich auf 6,4 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit ist im Mai etwas schwächer als im Februar, März und April gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat aber ist die Zahl der Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmer um 9,5 Prozent bzw. 30.549 Personen gestiegen.
Stabilisierung „ist denkbar“
„Trotzdem ist es wohl zu früh, von einem Konjunkturaufschwung zu sprechen, aber zumindest mehren sich – bei optimistischer Grundeinstellung – die Anzeichen, dass sich die Rezession in Österreich langsam ihrem Ende zuneigt“, so AMS-Vorstand Johannes Kopf. Die Arbeitslosigkeit werde „damit in Österreich zwar noch länger nicht sinken, aber zumindest eine Stabilisierung der Situation in einzelnen Bundesländern oder Branchen erscheint im Jahresverlauf denkbar“.
Aus- und Weiterbildung „wichtiges Ziel“
„Im Zeitraum 2008-2023 lag die Arbeitslosenquote Ende Mai im Durchschnitt bei 7,2 Prozent und somit im Schnitt um 0,8 Prozentpunkte höher als aktuell“, so auch Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) in einer Aussendung. Unter anderem sei „die Aus- und Weiterbildung von Personen mit geringen formalen Bildungsabschlüssen ein wichtiges arbeitsmarktpolitisches Ziel, um die individuellen Arbeitsmarktperspektiven langfristig zu verbessern“.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.