Erst im April holte Katharina Hochmeir von WAT Simmering mit ihrer vorarlberger Partnerin Serena Au Yeong den Doppel-Titel bei den Slovak Open. Nun beendet Österreichs beste Badminton-Spielerin ihre internationale Karriere, wird nur noch in der heimischen Liga antreten. „Für mich ist es der richtige Zeitpunkt“, verrät sie im Gespräche mit der „Krone“.
„Spaß macht es mir nach wie vor, daran liegt es definitiv nicht“, versucht Kathi Hochmeir ihre Gefühlslage zu beschreiben. Mit gerade einmal 25 Jahren beendet die Doppel-Spezialistin ihre internationale Badminton-Karriere.
Die amtierende Staatsmeisterin erreichte mit ihrer Vorarlberger Doppelpartnerin Serena Au Yeong in der Weltrangliste Position 68. Dass sie nun nur noch für WAT Simmering in der heimischen Liga antreten will, führte beim Verband zu einer kurzen Schockstarre. Mittlerweile hat Au Yeong mit Anna Hagspiel eine neue Partnerin gefunden.
Das Karriereende von Kathis Mixed-Partner Philip Birker im vergangenen Herbst beschleunigte einen Prozess, der schon davor begonnen hatte: „Ich habe mir überlegt, wie es weitergehen kann. Gerade im Doppel ist das Erreichen von Olympia extrem schwer.“ Weshalb Hochmeir, die bei mehreren Weltmeisterschaften dabei war, ein EM-Achtelfinale erreichte oder erst im April die Slovak Open gewinnen konnte, die European Games im letzten Jahr als eines ihrer Karriere-Highlights bezeichnet: „Da hat man wirklich das Gefühl, etwas Besonderes erreicht zu haben.“
„Insgesamt“, so sagt die stets Besonnene, die im Juni 26 wird, „ist es der richtige Zeitpunkt“. Nun will sie ihr Eventmanagement-Studium abschließen und in dieser Branche Fuß fassen. Erfahrung bei großen Events auf der ganzen Welt hat sie als Sportlerin ja genug gesammelt.
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