Seit geraumer Zeit brodelt es an der örtlichen Mittelschule in Gratwein, die jüngste Suspendierung eines Lehrers hat nun das Fass zum Überlaufen gebracht.
Was ist da los in Gratwein-Straßengel, einer 12.500-Einwohner-Gemeinde im Bezirk Graz-Umgebung? Seit einigen Monaten beherrschen Vorfälle an der örtlichen Mittelschule die Schlagzeilen, zuletzt musste ein Lehrer nach massiven Pädophilie-Vorwürfen suspendiert werden. Die Nerven im Ort liegen blank, anonyme Briefe mit Anschuldigungen kursieren, beim Land Steiermark schrillen die Alarmglocken. Denn mittlerweile flüchten Schüler regelrecht von der Skandal-MS!
Viele Abmeldungen
„Krone“-Informationen zufolge haben zahlreiche Eltern ihre Kinder bereits vom Unterricht abgemeldet und versuchen, ihren Nachwuchs etwa am Gymnasium in Rein unterzubringen. „In Gratwein ist doch nur noch Chaos, das ist meinem Kind nicht zumutbar“, berichtet eine empörte Mutter. Verschärfend hinzu kommt, dass die bisherige Schulleiterin am Donnerstag entnervt das Handtuch geworfen hat, sie will nur noch als Lehrerin arbeiten. Die Landesregierung hat mittlerweile eine interimistische Leitung eingesetzt.
Bildungslandesrat Werner Amon (ÖVP) beobachtet die Entwicklung mit Sorge: „Die Vorwürfe stimmen mich bedenklich. Daher muss man jetzt alles tun, um sicherzustellen, dass die Kinder an einem sicheren Ort und von verantwortungsvollen Pädagogen betreut werden.“
Dass dringender Handlungsbedarf besteht, beweist die lange Liste an Vorkommnissen:
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.