Fund in Negev-Wüste

1500 Jahre alte Kirche mit Pilgergrüßen freigelegt

Wissen
24.05.2024 11:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei Ausgrabungen in der Negev-Wüste haben israelische Archäologen die Überreste einer 1500 Jahre alten Kirche freigelegt, auf deren Mauern sich dereinst vermutlich Pilger mit Zeichnungen und Grüßen verewigt haben.

Auf Teilen der Mauerreste fanden die Forscher Zeichnungen von zeitgenössischen Schiffen, die von christlichen Pilgern stammen könnten, berichtet die Israelische Antikenbehörde IAA auf ihrem Facebook-Account.

Es handelt sich demnach um Darstellungen von Schiffen, die von unterschiedlichen Personen in den Stein geritzt worden seien. Die Detailgenauigkeit zeige eine Vertrautheit der Künstler mit dem maritimen Leben, wird die Archäologin Deborah Cvikel, von Kathpress zitiert.

Nach Einschätzung der Forscher handelt es sich bei den Zeichnungen um einen „Gruß christlicher Pilger, die mit dem Schiff im Hafen von Gaza ankamen“ und ihren Weg zu den Heiligen Stätten in Jerusalem, Bethlehem oder dem Sinai fortsetzten.

Kirche lag an alter Römerstraße 
Die Ausgrabungsstätte, die nach Forscherangaben etwa einen Tagesmarsch vom antiken Hafen von Gaza entfernt an der alten Römerstraße nach Beerscheba liegt, öffne „ein Fenster in die Welt der christlichen Pilger, die vor 1500 Jahren das Heilige Land besuchten“, erklärte der IAA-Direktor Eli Escusido.

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