2597 Anwärter treten in Kärnten zur großen Prüfung an, auf die sie sich ihr Schulleben lang vorbereitet haben. Mathematik ist noch immer das Problemfach.
Die Matura hat am Donnerstag begonnen. „In den AHS treten in Kärnten 1933 Jugendliche an, in den BHS 1564“, erzählt Bildungsdirektorin Isabella Penz. Die mündlichen Prüfungen dauern bis 28. Juni.
Im Vorjahr gab es – einmal mehr – auffallend schlechte Ergebnisse in Mathematik. 2,4 Prozent der Klausuren waren negativ. Der geschlechtsspezifische Trend setzte sich fort, wonach die weiblichen Prüflinge schlechtere Ergebnisse erbracht haben als die männlichen Kollegen.
In Englisch hatte Kärnten im Vorjahr österreichweit die wenigsten negativen Klausuren überhaupt. Mathematik ist leider das Problemfach.
Isabella Penz, Bildungsdirektorin, Kärnten
„Der Beurteilungsschlüssel wurde heuer harmonisiert, nach der AHS werden auch in der BHS halbe Punkte bei der Beurteilung berücksichtigt. Dadurch werden Leistungen der Kandidaten honoriert.“ Die Arbeitszeit bleibt mit 270 Minuten gleich. „Die Zahl der Fragen wurde von 48 auf 42 reduziert“, sagt Penz. Auch die Jahresnote wird eingerechnet. Mit einer 1, 2, oder 3 können die Maturanten also nicht mehr durchfallen, da die beiden Noten zusammengezählt werden – und das Ergebnis in jedem Fall positiv ist.
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