Gewaltfantasien

Til Schweiger: „Böhmermann größtes Brechmittel“

Society International
24.04.2024 15:03

Der deutsche Schauspieler Til Schweiger verachtetet Komiker wie Oliver Pocher oder Jan Böhmermann. Letzterer ist für ihn sogar „das größte Brechmittel in der deutschen Medienlandschaft“. 

Schweiger, der selbst nicht gerade als Engelchen gilt, ärgerte sich in einem Interview mit der „Zeit“ über die deutschen Comedians, die „immer nur auf Kosten von anderen lachen“.

Der Schauspieler kritisierte, dass diese Personen zwar gerne austeilen würden, aber selbst „überhaupt nicht einstecken können“. Sobald ein Witz auf ihre Kosten gehe, würden sie „eine Flunsch ziehen und sofort mit einem Anwalt um die Ecke kommen“.

Til Schweiger hatte bereits Gewaltfantasien gegen Jan Böhmermann. (Bild: Stefan Sauer / dpa / picturedesk.com)
Til Schweiger hatte bereits Gewaltfantasien gegen Jan Böhmermann.

Gewaltfantasien
Der Schauspieler bezeichnete Böhmermann als „das größte Brechmittel in der deutschen Medienlandschaft“ und gestand sogar, Gewaltfantasien gegen den Satiriker gehegt zu haben. Er habe sich geschworen, dass er Böhmermann bei einer Begegnung „eine fette Schelle“ geben würde.

Allerdings habe er sich „Gott sei Dank“ zurückhalten können, als er Böhmermann tatsächlich einmal am Flughafen traf.

Im Interview äußerte sich Schweiger auch zu den Vorwürfen der Gewalt am Set der „Manta Manta“-Fortsetzung. Er betonte, dass es sich bei dem von ihm beschriebenen Vorfall „noch nicht mal um eine Schelle, sondern um einen Klaps“ gehandelt habe.

Ihm wurde verziehen
Schweiger fügte hinzu, dass er dies „nicht sage, um zu relativieren“ und dass „man jemandem nicht ins Gesicht fasst“. Seinen Aussagen zufolge sei die Sache am Folgetag bereits wieder verziehen gewesen, „und darüber war ich unendlich froh und dankbar“. 

Der 60-Jährige kämpft seit Monaten mit gesundheitlichen Problemen. Eine offene Wunde am Bein, der er sich bereits im August 2023 zugezogen hat, will und will nicht heilen.

Im April wurde er deswegen sogar zwei Wochen lang stationär im Krankenhaus behandelt – und auch jetzt noch müsse er jeden Tag abends in die Klinik, um die immer wieder aufflammende Entzündung zu bekämpfen.

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