Im Wiener Fußball-Landescup sorgt das 8:0 von Helfort über Mauer für Unmut. Weil der unterlegene Tabellenführer der Stadtliga gegen den ersten Verfolger fast nur mit Nachwuchsspielern antrat. „Respektlos“, findet der siegreiche Trainer.
Wenn man als Tabellenzweiter der Wiener Stadtliga den Spitzenreiter im Landescup-Halbfinale mit 8:0 abschießt, könnte man eigentlich rundum zufrieden sein. Ist Helfort-Coach Stefan Coric nach dem klaren Sieg über Union Mauer am Dienstag und dem Einzug ins Cup-Endspiel aber nicht. „Das war nicht sehr respektvoll, was Mauer da gemacht hat. Auch ihren eigenen jungen Spielern gegenüber nicht“, bekrittelt er, dass der Gegner – wie schon in den vorangegangenen Runden im Pokal-Bewerb – auf eine ganze Reihe an Stammspielern verzichtete, viele U18-Akteure aufs Feld schickte.
Führungsspieler wie Frank, Ivic, Ilic oder Elbl fehlten. „Unser Fokus liegt in dieser Saison ganz klar auf dem Meistertitel, nicht auf dem Cup“, so die Entgegnung von Mauer-Coach Christoph Knirsch. Der selbst auch nicht dabei war, von Co-Trainer Ümit Duman vertreten wurde.
„Ich verstehe schon, dass Mauer heuer unbedingt Meister werden muss. Sie haben in den letzten Jahren sehr viel investiert. Aber das kann man auch anders lösen“, schüttelt Coric den Kopf. Dessen Truppe nun am 8. Mai im Endspiel auf Donau trifft.
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