Showdown in Klagenfurt

„Finalspiel sieben ist das höchste der Gefühle“

Salzburg
19.04.2024 08:00

Der Showdown steigt heute in Klagenfurt – Salzburgs Eisbullen oder KAC: Eine der prickelndsten Serien in der Eishockeyliga findet ihren Meister. Legende Koch sieht Chancen 50:50 und erinnert sich auch zurück.

Von einem Finalspiel sieben träumt jeder Eishockey-Spieler. Für die Cracks von Salzburg und KAC ist heute in Klagenfurt alles für den Showdown angerichtet. „Letzter Spieltag, alles oder nichts, darauf fiebert jeder hin, ein Finalspielsieben ist das höchste der Gefühle“, beschreibt es „Hockey-Pensionist“ Thomas Koch, der eine Legende ist, mit beiden Teams zu Liga-Meisterehren kam.

Nicht nur für den 40-jährigen Klagenfurter unvergessen: Die Finalserie 2011, als die Bulls bereits 2:3 zurücklagen, mit Höneckl im Tor im Showdown auf fremdem Eis die Overtime erzwangen. In der Koch, dessen Wechsel zu den Rotjacken bereits publik war, zuschlug. Gleich zweimal, weil der erste Treffer nicht gezählt hatte. „Es gibt kein Spiel, auf das ich öfter angesprochen werde“, grinst Tommy, der in den Immobilienmarkt gewechselt ist.

Über dieses sportliche Highlight, wie den zwei Jahre davor bei KAC verlorenen Final-Showdown (1:2) sagt er: „Das sind andere Kapitel, jetzt wird eine neue Geschichte geschrieben.“

Lewington ist fraglich
„Es ist ein würdiges Endspiel zwischen Titelverteidiger Salzburg und dem besten Team der Saison. Die Chancen stehen 50:50, vielleicht hilft KAC der Heimvorteil. Abwarten, welcher Goalie einen Sterntag hat“, freut sich Koch auf die Partie.

Das betonte auch Tom Raffl beim Abschlusstraining am Donnerstag: „Wir müssen die Emotionen niederhalten, wissen genau, was wir brauchen, um zu gewinnen“, erklärt der Bulls-Kapitän, der einräumte, „dass in dieser Phase der Play-offs kein Spieler mehr bei hundert Prozent sein kann.“ So ist noch kurz Verschnaufen kein Fehler.

„Aber wenn wer sagt, wir sollen gleich spielen: Ich bin sicher, alle von unserem Team würden jetzt sofort reinspringen“, sprach der 37-Jährige, ehe es mit dem Bus (hinter dem Einsatz von Lewington dürfte ein großes Fragezeichen stehen) Richtung Klagenfurt ging. Wo sich der „Büffel“ im Team-Hotel nicht zurückzog. „Wir sind alle Brüder, da genießt man die Zeit mit den Jungs immer.“

Es war die Ruhe vor dem Sturm. Das Interesse an der prickelnden Finalserie ist ja riesig. Schon die TV-Übertragung von Spiel sechs hatte PULS…24 einen Quotenrekord beschert.

Neben den zwei Finalduellen bestritten die beiden Teams bereits sieben Play-off-Serien gegeneinander (Stand gesamt: 5:4 für Salzburg), ging es schon viermal über die volle Distanz. „Trotzdem ist die Situation jedes Mal eine neue“, räumt Routinier Raffl ein, der bei sechs Eishockeyliga-Titel hält, das Eisbullen-Feld mit insgesamt 44 (KAC 32) anführt.

Den Legionären Murphy und Rymsha fehlt überhaupt noch ein Meisterpokal, wie auch dem starken Junior Sinn. Das kann sich aber alles ändern, sollten die Bulls heute den achten Titel in Folge (von insgesamt neun) auf fremdem Eis holen.

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