Die Lavanttal-Rallye sorgt am 5./6. April wieder für ordentlich Lärm im Raum Wolfsberg. Für Motorsport-Begeisterte wird einiges geboten. Insgesamt stehen 13 Sonderprüfungen auf 157 Kilometern am Programm. Und ganz vorne sieht alles nach einem Wolfsberger Duell aus – am Beifahrersitz!
Rallye-Fans aufgepasst! Das Duell um den Sieg wird eine Lavanttaler Angelegenheit! Denn bei den bisherigen Saisonsiegern Simon Wagner (Rebenland-Rallye) und Michael Lengauer (Jänner-Rallye) sitzt ein Wolfsberger am Beifahrersitz.
Der amtierende Champ heißt Gerald Winter. Mit Wagner sicherte sich der 45-Jährige, der im Juni wieder Papa wird, zuletzt drei Staatsmeistertitel in Folge, hat zudem zwei Stockerlplätze in der EM zu Buche stehen.
Heil ins Ziel kommen ist wichtig. Eine Woche später geht‘s schon in der EM weiter!
Gerald WINTER, Co-Pilot
„Wir wollen gewinnen. Aber unsere Devise ist es, das Auto ganz zu lassen. Denn nächste Woche geht’s schon zum EM-Lauf nach Ungarn“, betont Winter, der mit dem Druck von Jungspund Lengauer cool umgeht. „Er muss seinen Sponsoren ja beweisen, dass das Geld gut investiert ist, hat sich heuer mit riesiger Erwartungshaltung selbst viel auferlegt – und wird sicher voll riskieren.“
Rausch: „Wäre schön wenn sich ein Stockerl ausgeht“
So kam’s auch im Rebenland, als der 30-Jährige seinen Skoda nicht heil ins Ziel brachte. Dass dies nicht wieder passiert, dafür soll auch ein Wechsel am Beifahrersessel sorgen. Jürgen Rausch, in den letzten Jahren immer mit Günther Knobloch unterwegs, wird Lengauer durchs Lavanttal dirigieren.
„Es ist für mich der 18. Start bei meiner Heimrallye. Es wäre schön, wenn sich diesmal ein Podium ausgeht“, sagt Rausch, der auch bei der Sponsorensuche behilflich war, einige Lavanttaler Unternehmen ans Land zog. Was auch nötig ist. „Wenn man vorne dabei sein will kostet eine Rallye um die 30.000 Euro“, erklärt Lengauer.
Die Elite fährt Skoda
Wer sonst noch gefährlich werden könnte? Vor allem die Skoda-Konkurrenz! Simon Wagners härtester Konkurrent der letzten Jahre ist zurück. Hermann Neubauer (Sbg) crashte sein Auto im Rebenland gleich in der ersten Sonderprüfung, bläst nun erneut zum Angriff. Wagners Bruder Julian pilotiert den Fabia Rally2 von Rallye-Urgestein Raimund Baumschlager.
Luca Waldherr und Martin Roßgatterer wollen mit ihren Rally2-Citroens zu Partycrashern werden.
Jede Menge Kärntner am Start
Aus Kärnten kommen insgesamt 36 Teilnehmer – Andreas Schart, Gerd Koschier, Thomas Traußnig und Andreas Mörtl pilotieren ein Rallye4-Auto und sind für eine Top-25-Platzierung zu haben. In der Histo-Gruppe ist Walther Stietka mit einem VW-Käfer am Start.
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