





Zwei Jahre nach der Jahrhundertkatastrophe in Arriach werden die von der Bevölkerung lang ersehnten Großprojekte der Wildbach- und Lawinenverbauung in Angriff genommen.
Die Flutkatastrophe Ende Juni 2022, die in Arriach und in der Teuchen das Hab und Gut vieler Familien zerstört und geliebte Tiere in den Tod gerissen hat, sorgt bei Bewohnern – vor allem bei einem Gewitter – auch heute noch für schlaflose Nächte. Die Spuren sind auch nach zwei Jahren noch sichtbar.






Zwei provisorische Brücken werden erst im Herbst vom Land erneuert. Auf Höhe des Pilsachhofes, der mittlerweile wieder im neuen Glanz erstrahlt, gibt es noch immer eine Ampelregelung für die einspurig befahrbare Behelfsbrücke. „Zwei Millionen Euro wurden allein bis jetzt in die Sofortmaßnahmen gesteckt“, betont Bürgermeister Gerald Ebner. „Kleinere Brücken entlang der Teuchen Straße, die damals vom Arriacher Bach mitgerissen wurden, konnten bereits erneuert werden.“
Großprojekt startet
Im Mai soll endlich der erste Bauabschnitt – vom Pilsachhof bis zur Trendsportanlage und Baumgartnerhof/Hundsdorf – des umfangreichen Großprojektes der Wildbach- und Lawinenverbauung starten. Der Arriacher Bach wird dabei verbaut, Sperren in der Klamm errichtet, hinzu kommen umfangreiche Böschungsverbauungen. „Die Sicherheit wird verbessert. Bis 2033 werden elf Millionen Euro in dieses Projekt fließen“, so Ebner.
Festakt im August
Auch das Wahrzeichen in der Klamm, eine Holzkonstruktion, soll wieder errichtet werden. Dort ist am 30. August ein Festakt geplant – als Dank für die zahlreichen Helfer, vom Bundesheer bis hin zu den unermüdlichen Feuerwehren und freiwilligen Helfern.
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