Nicht nur der Weltcup geht in Saalbach ins Grande Finale und die letzten Kristallkugeln werden vergeben. Auch im Europacup wartet ab morgen in Norwegen der große Showdown, bei dem es neben Trophäen etwas noch viel Begehrteres zu holen gibt. Auch für eine Vorarlbergerin, die aktuell nicht ganz fit ist
Die Fix-Tickets für die neue Saison, die es für die Top-3 jeder Disziplinenwertung gibt und das „Jackpot-Ticket“ für die EC-Gesamtsieger bei Damen und Herren, das im Weltcupwinter 24/25 zum Start in allen Disziplinen berechtigt. Mittendrin im Rennen um dieses „Super-Ticket“ ist mit Emily Schöpf auch eine Vorarlbergerin.
Vor den letzten vier Entscheidungen – je eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesentorlauf und ein Slalom, liegt die 23-jährige Tschaggunserin als Gesamtzweite nur einen Punkt hinter Janine Schmitt (Sz). Das Problem: Schöpf verletzte sich vor einer Woche beim RTL-Training am Bein, musste bereits die zwei „Riesen“ in Aal auslassen und wird auch beim Finale in dieser Disziplin fehlen. „Ich werde, so wie es aktuell ausschaut, erst am Dienstag für das erste Abfahrtstraining wieder in die Skischuhe steigen“, sagt die Heeressportlerin, für die der EC-Gesamtsieg ohnehin nur eine Draufgabe wäre. Schließlich konnte sie die Abfahrtswertung bereits vorzeitig für sich entscheiden und das Fixticket klarmachen.
Zwischenbrugger mit Schadensbegrenzung
Das will auch der Mellauer Noel Zwischenbrugger im Riesentorlauf. Am Donnerstag lief es in Trysil (Nor) aber nicht nach Wunsch. „Mit Rang 14 konnte ich zumindest Schadensbegrenzung betreiben und als Gesamt-Dritter habe ich es beim Finale jetzt selbst in der Hand“, sagt der 22-Jährige.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.