Kabarett-Ruhestand für Monika Gruber: Auf ServusTV sagt sie Samstag Abend Ade
Monika Gruber macht Schluss. Für ihr großes Finale hat sich die bayrische Star-Kabarettistin den gestrigen Weltfrauentag ausgesucht. Den Showdown vor der gigantischen Kulisse der Münchener Olympiahalle zeigt ServusTV heute ab 20.15 Uhr. Zugegeben, der Titel des Programms–„Ohne Worte“–ist leicht irreführend. Denn Gruber liefert wie gewohnt ein Schmäh-Stakkato ab. Es ist ein rasanter, scharfer, kritischer, aber auch versöhnlicher Ritt durch die Themen und Befindlichkeiten unserer Zeit.
Dass die Leute, die sich immer Toleranz auf die Fahne schreiben, dass genau die die hasserfülltesten Zeitgenossen sind, ist erschütternd.
Kabarettistin Monika Gruber
„Dass die Leute, die sich immer Toleranz auf die Fahne schreiben, genau die die intolerantesten, engstirnigsten, hasserfülltesten Zeitgenossen sind, die man sich vorstellen kann, das ist eine neue Qualität und ist erschütternd“, so Gruber und meint damit wohl auch die Kritik an ihrer Person. Wegen umstrittener Aussagen und einer Passage ihres Buchs „Willkommen im falschen Film“ warf man ihr zuletzt Rassismus vor. Die 52-Jährige: „Egal, was für Dreck oder Hass über mich ausgeschüttet wird, ich hasse nicht zurück. So bin ich nicht erzogen.“ Auf der anderen Seite sei sie zu Tränen gerührt vom Austausch mit ihren Fans: „I bin oane von earna. Und das spüren die Leute. Ich weiß, wie die Leute leben. Ich habe mit nix angefangen, und das, was ich habe, habe ich mir selbst erarbeitet. Und ich könnte auch wieder in einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung leben. Das würde mir nichts ausmachen, weil ich von da herkomme.“
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