Nach sieben von zwölf Entscheidungen im Snowboardcross-Weltcup liegt Olympiasieger Alessandro Hämmerle auf Rang zwei. Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass der 30-Jährige fast die gesamte Vorsaison auslassen musste. Die Verletzungen von damals wirken sich aber auch heute noch auf ihn aus.
Das Regenwetter der letzten Tage hatte auch in den Dolomiten Spuren hinterlassen. „Die Schneesituation ist schwierig und es durften wirklich nur jene Athleten zur Strecke, die für die Testfahrten vorgesehen waren“, schilderte Alessandro „Izzi“ Hämmerle, der am Mittwoch mit dem ÖSV-Team in Cortina (It) eintraf, wo der Weltcup ab Samstag fortgesetzt wird.
„Es ist immer noch eine Comeback-Saison“
Vor den letzten fünf Entscheidungen rangiert Olympiasieger Hämmerle in der Gesamtwertung mit 319 Punkten auf Position zwei, bereits 301 Zähler hinter dem Kanadier Eliot Grondin. Damit scheint Izzis vierter Gesamtweltcupsieg schon weit entfernt. „Der war für mich in diesem Winter aber nie so ein großes Ziel“, erklärt der 30-jährige Montafoner, der vorigen Winter nach zwei Gehirnerschütterungen nur ganz wenige Rennen bestreiten konnte. „Es ist für mich immer noch eine Comeback-Saison - in der einige Dinge neu sind, auch für mich. Ich merke nach der doch recht gravierenden Verletzung schon, dass ich nicht immer das letzte Risiko nehme.“
Rang zwei im Idealfall
Hinterherfahren liegt ihm allerdings auch nicht. Deshalb will der Heeressportler in Cortina und den restlichen Rennen nochmals ordentlich Gas geben, „und im Idealfall Rang zwei in der Gesamtwertung einfahren.“
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