Großeinsatz in Aachen

65-Jährige verschanzte sich stundenlang in Spital

Ausland
04.03.2024 23:44

Eine mutmaßliche Geiselnahme hielt die Einsatzkräfte der Polizei in der deutschen Stadt Aachen stundenlang in Atem. Eine 65-jährige Frau hatte einen Feuerwerkskörper entzündet und sich wenig später in einem Raum des Luisenhospitals verschanzt. Gegen 23 Uhr konnten Mitglieder des Sondereinsatzkommandos die Frau überwältigen.

Die Frau wurde auf einer Krankenbahre herausgerollt, zugedeckt mit einer Wärmefolie, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Die Feuerwehr war gegen 17 Uhr nachmittags über einen Brand in dem Krankenhaus informiert worden. Spekulationen über eine Geiselnahme wurden von den Einsatzkräften nicht bestätigt. Es war auch unklar, ob sich die Person alleine in dem Raum aufgehalten hatte oder andere Menschen bedroht hatte.

Stunden nachdem Spezialeinsatzkräfte am späten Montagnachmittag angerückt waren, zuckten noch blaue Blitze von Polizeiautos durch den nachtschwarzen Himmel. Zahlreiche Feuerwehrleute waren ebenfalls vor Ort.

„Es kommt zu Straßensperrungen und Einschränkungen des Bahnverkehrs. Meiden Sie den Bereich weitläufig“, warnte die Polizei via X (früher Twitter). Deutschen Medien zufolge kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Gelände. 

Spitalsbetrieb ging weiter
Hinter dem schmiedeeisernen Gitter der Klinik schien der Betrieb am Abend aber zumindest teilweise weiterzulaufen, wie eine dpa-Reporterin vor Ort beobachtete. In einigen Krankenhausfenstern brannte noch Licht. Personal in weißen Kitteln huschte über den Krankenhaus-Parkplatz. Viele Beobachter fragten sich, warum sich die unklare Lage hinter den Klinikmauern über so viele Stunden hinzog, ohne dass die Situation aufgelöst werden konnte.

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