Die Politikerin will angesichts der finanziellen Schieflage von Winden am See mit gutem Beispiel vorangehen. Das Geld geht unter anderem an den Kindergarten
Nicht gerade rosig ist, wie berichtet, die finanzielle Situation von Winden am See. Die ÖVP brachte daher schon vor einiger Zeit den Vorschlag im Gemeinderat ein, dass die Politiker auf die Hälfte ihrer Bezüge verzichten sollen, um mit gutem Beispiel voranzugehen und die Finanzsituation der Gemeinde ein wenig zu verbessern. Die Idee wurde in den Konsolidierungsausschuss verwiesen und dort auch diskutiert, seither ist es jedoch ruhig um das Thema geworden.
Geld für Kindergarten
Die ÖVP-Gemeindevorständin Lisa Reuter wollte allerdings nicht mehr warten, bis man sich in der Sache zu einer Entscheidung durchringen kann. Sie hat beschlossen, vorläufig komplett auf ihre Bezüge zu verzichten. Im Februar wurde das Geld für die Heizung im Kindergarten aufgewendet. Jetzt im März soll die Bepflanzung in der Franz-Liszt-Gasse damit finanziert werden.
Beitrag leisten
Geplant ist, dass sie das erste Halbjahr auf ihr Einkommen verzichtet, um zu zeigen, was möglich wäre, wenn alle einen Beitrag leisten würden. „In Summe könnten wir uns dadurch fast 100.000 Euro im Jahr sparen“, so die ÖVP-Obfrau.
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