Tragischer Unfall in der Goëss-Kaserne in Klagenfurt: Bei Arbeiten im Lagerraum stürzte ein Verwaltungsangestellter über eine Kellerstiege und erlitt tödliche Verletzungen. Für den 60-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Gemeinsam mit einer Kollegin war der Heeresangestellte gegen Mittags damit beschäftigt, Metallregalböden aus dem Keller der Goëss-Kaserne in einen Klein-Lkw zu verladen. Mit einer klaren Arbeitsaufteilung: Die 29-Jährige trug die Regalböden aus dem Kellerraum über den Vorraum bis zur Stiege. Hier übernahm schließlich der 60-Jährige und trug die Metallteile über die Kellerstiege nach oben zum Fahrzeug.
Als sich die Heeresangestellte zum wiederholten Mal im Lagerraum befand, schreckte sie plötzlich ein lautes Aufprallgeräusch auf. Umgehend lief die Frau in Richtung Stiege. Dann der Schock: Sie fand ihren Kollegen regungslos am Boden liegen. Der 60-Jährige war aus bisher noch ungeklärter Ursache rücklings über die Kellerstiege in die Tiefe gestürzt.
Trauer um beliebten Kollegen
Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche gab es für den 60-Jährigen keine Rettung. Die Verletzungen des Unglücksopfers waren so schwer, dass der Verwaltungsbedienstete diesen noch an der Unfallstelle erlag. In der Bundesheer-Kaserne herrscht nach der Tragödie große Trauer um den beliebten Mitarbeiter.
„Es war ein wirklich tragischer Unfall. Wir sind zutiefst betroffen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und der Familie“, sagte Major Christoph Hofmeister.
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