Ermittlern des Landeskriminalamts Wien ist es gelungen, einen Tatverdächtigen auszuforschen und festzunehmen. Er steht im Verdacht, das Feuer vom 12. Jänner in einem Lokal auf der Donauinsel gelegt zu haben. Laut Polizei soll es sich um einen Serientäter handeln.
Aufgrund der akribischen Ermittlungsarbeit gelang es, einen Tatverdächtigen am Mittwoch wegen des Verdachts der Brandstiftung vorläufig festzunehmen. Dieser steht im Verdacht, das Lokal auf der Donauinsel in Brand gesetzt zu haben.
Offenbar mehrere Brände gelegt
Der Österreicher habe sich laut Polizei zum Motiv noch nicht geäußert. Bei ihm soll es sich aber um einen Serientäter handeln. Bereits 2022 und 2023 kam es zu ähnlichen Vorfällen im Bereich der Donauinsel, die auf denselben Tatverdächtigen zurückzuführen sein dürften.
Intensive Ermittlungsarbeit und erneut gesicherte Videosequenzen sowie Überwachungsvideos führten zur Ausforschung und Identifizierung des 46-Jährigen. Der Österreicher zeigte sich in seiner Einvernahme geständig.
Areal wird aktuell komplett umgebaut
Wie bereits berichtet, wird in der beliebten Lokalmeile „Sunken City“ an der Neuen Donau kein Stein auf dem anderen bleiben. Das Projekt bei der Reichsbrücke unterhalb des Leuchtturms kommt aber nicht bei jedem gut an. Die Bauarbeiten für die Neugestaltung starteten jedenfalls bereits im September 2023. Die Kosten für das Gesamtprojekt am Inselufer sollen rund 27 Millionen Euro betragen.
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