Die Schwimm-Weltmeisterschaften in Katar (2. bis 18. Februar) werden ohne russische Sportler stattfinden. Für die Wettkämpfe in Doha sind keine unabhängigen neutralen Athleten mit russischer Herkunft gemeldet, teilte der Weltverband World Aquatics am Mittwoch mit. Fünf Sportler, die zuvor für Belarus gestartet waren, seien dagegen dabei.
Im vergangenen September hatte World Aquatics beschlossen, die zuvor wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ausgeschlossenen Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus unter bestimmten Kriterien wieder zuzulassen.
Dazu zählen: keine aktive Unterstützung der russischen Invasion in der Ukraine, kein Abspielen der Hymnen, kein Präsentieren der Nationalflaggen sowie gewisse Anti-Doping-Maßnahmen. Zudem darf nur jeweils nur ein Athlet oder eine Athletin aus Russland und Belarus in einem Wettbewerb starten.
Kein kompletter Olympia-Ausschluss
Auch bei den Olympischen Spielen im kommenden Sommer in Paris dürfen einzelne Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus unter bestimmten Bedingungen dabei sein.
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