Snowboardcrosser David Erhard vertritt Österreich bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Südkorea. Dort will es der Tschaggunser zumindest aufs Podest schaffen. Für die Zukunft hat der 16-Jährige auch schon große Ziele.
Mit 16 Jahren ist David Erhard noch ein ÖSV-Frischling, seit dieser Saison gehört der Tschaggunser dem C-Kader an. Rennerfahrung hat der Snowboardcrosser aber schon eifrig gesammelt. In der vergangenen Saison debütierte er im FIS-Cup, später bei den Heimrennen in Gargellen sogar im Europacup. Zuletzt beim FIS-Juniors auf der Reiteralm schaffte er es im großen Finale auf Rang vier. „Es läuft super“, freut sich Erhard.
Und es ging mit guten Nachrichten weiter für den Youngster - zuletzt wurde er für das rot-weiß-rote Aufgebot bei den Olympischen Jugend-Winterspielen, die im südkoreanischen Gangwon vom 19. Januar bis 1. Februar über die Bühne gehen, nominiert. Dorthin reist er am 15. Jänner mit viel Vorfreude und einem klaren Ziel. „Zumindest aufs Podest will ich es schaffen“, sagt der Montafoner.
Nach den Winterspielen geht es für ihn im FIS- und Europacup weiter, erzählt Erhard, der in Stams die Handelsschule besucht. Und für die Zukunft hat er auch ein Ziel. „Bei der Heim-WM 2027 im Montafon will ich unbedingt dabei sein! Darauf arbeite ich hin“, stellt er klar.
Dafür muss er unter anderem Muskeln zulegen. „Meine Trainer sagen, es fehlen 20 Kilo“, lacht er, „ich bekomme noch einen Wachstumsschub, dann wird das schon.“ Außerdem kann er auf die Unterstützung eines Olympiasiegers bauen - denn mit seinem großen Vorbild Alessandro Hämmerle trainiert Erhard jetzt schon ab und zu, wenn es „Izzis“ Weltcup-Zeitplan zulässt.
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