Heim-Event in Villach

Überfliegerin Eva Pinkelnig wieder auf Platz 2

Ski Nordisch
04.01.2024 13:59
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Einfach stark: Eva Pinkelnig hat es auch im zweiten Villacher Weltcup-Bewerb der Skispringerinnen auf das Podest geschafft!

Die Vorarlbergerin musste sich auf der Normalschanze wie am Mittwoch nur Nika Prevc geschlagen geben. Die Slowenin siegte mit deutlichen 20,3 Punkten Vorsprung auf Pinkelnig, die damit zum dritten Mal in Folge auf dem Stockerl steht. Lisa Eder verpasste dieses als Vierte um 7,3 Punkte, Jacqueline Seifriedsberger belegte Rang 6.

Pinkelnig hatte in der Alpenarena im 1. Durchgang mit einem Satz auf 94,5 Meter die zweitbeste Weite erzielt und war als Zweite ins Finale gegangen. Dort behielt die Gesamtweltcup-Siegerin trotz schwieriger Bedingungen mit 91,5 Metern Nerven und Platzierung. Nur Weltcup-Leaderin Prevc (94,5/95) blieb wie am Vortag außer Reichweite. Die 18-Jährige schnürte in der Drau-Stadt das Double und feierte ihren bereits 4. Saisonerfolg. Ihre Landsfrau Nika Kriznar wurde Dritte.

„... das muss ich vielleicht auch einmal probieren!“
„Meine Sprünge waren gut, aber die Nika (Prevc, Anm.) war unglaublich. Ich habe sie gefragt, was sie frühstückt. Sie hat gesagt ‘Honig‘, das muss ich vielleicht auch einmal probieren“, meinte Pinkelnig im ORF-Interview. Die 35-Jährige darf jedenfalls positiv bilanzieren. In ihren vier Bewerben nach ihrem verspäteten Saisonstart kam sie auf die Plätze 4, 1, 2 und 2. „Es ist eine unglaubliche Serie, ich hätte nicht gedacht, dass ich so wieder reinstarten kann. Ich habe schon gewusst, dass ich gut skispringe. Aber beim Wettkampf muss man es auch auf den Punkt bringen. Ich freue mich jetzt auf ein paar Tage Pause und dann geben wir wieder Gas in Japan.“

Das Ergebnis:

„Ich freue mich, dass ich mich steigern konnte!“
Glücklich war am Donnerstag auch Eder, die angesichts ihres besten Weltcup-Ergebnisses seit ihrem Kreuzbandriss (Juni 2022) emotional wurde. „Es sind sehr viele Tränen vergossen worden“, sagte die Salzburgerin. Angesichts der schweren Verletzung sei Platz vier nun „umso schöner“. Ihre Sprünge in Villach seien immer besser geworden. „Ich habe mich immer wieder ein bisserl steigern können. Darauf kann man aufbauen und darauf bin ich stolz.“ Ähnlich war die Gefühlslage bei Seifriedsberger. „Ich freue mich, dass ich mich steigern konnte. Mit den Sprüngen bin ich nicht ganz zufrieden, es ist aber eine coole Platzierung und das daheim, ist echt lässig.“

Die ÖSV-Mannschaft präsentierte sich mannschaftlich stark, insgesamt vier Österreicherinnen landeten in den Top-10. Hinter Pinkelnig, Eder und Seifriedsberger meldete sich Sara Marita Kramer, die am Mittwoch leer ausgegangen war, mit Platz 9 zurück. Julia Mühlbacher konnte als 14. nicht ganz an ihre Vortagesleistungen, die ihr Rang 5 eingebracht hatten, anschließen. Nicht in den zweiten Durchgang schafften es Chiara Kreuzer (81 m) als 31. und Katharina Ellmauer (78) als 35.

ÖSV-Cheftrainer Bernhard Metzler war mit dem Heimauftritt seiner Truppe sehr zufrieden. „Die Bilanz ist sehr gut, vor allem mannschaftlich sehr geschlossen. Ich bin extrem happy damit, die Damen haben echt cool performt.“ Der Springerinnen-Tross wechselt nun den Kontinent und reist nach Japan, wo nächste Woche in Sapporo und eine Woche später in Zao um Weltcup-Punkte gesprungen wird.

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