Vor mehr als zwei Jahrzehnten hat der Euro den Schilling als Zahlungsmittel in Österreich abgelöst. Dennoch haben noch viele die eine oder andere Münze - und wohl auch größere Scheine - bei sich zu Hause liegen. Das läppert sich zusammen: Noch immer sind 6,8 Milliarden Schilling im Wert von 497 Millionen Euro nicht umgetauscht.
Die meisten Schillinge werden laut Nationalbank in Büchern zwischen den Seiten, in Wäschekästen und grundsätzlich bei Hausräumungen gefunden. Von dem noch abgängigen Schilligen entfallen drei Milliarden auf Banknoten und 3,8 Milliarden auf Münzen.
Heuer wurden laut der Institution alleine 900.000 Stück Zehn-Groschen-Stücke umgetauscht. Insgesamt wurden knapp 56.000 Schilling-Banknoten und 2,7 Millionen Stück Schilling-Münzen umgetauscht. Damit ergab sich die Gesamtsumme von 17,2 Millionen Schilling oder 1,2 Millionen. Euro. Bei den Banknoten wurden mit 23.000 Scheinen am meisten 20-Schilling-Noten mit dem Porträt von Moritz M. Daffinger umgetauscht.
Euro feiert bald Vierteljahrhundert
„25 Jahre Euro stehen für eine beispiellose Erfolgsgeschichte in der Geldpolitik“, sagt Notenbank-Gouverneur Robert Holzmann. Das gelte auch für „ein starkes Europa“. Der Euro war am 1. Jänner 1999 als Buchgeld eingeführt worden und feiert somit zu Neujahr den 25. Geburtstag.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.