Drohnen warnen Feuerwehrleute in Wien künftig vor unbekannten Gefahren im Einsatz und helfen bei der Suche nach Vermissten. Der Testbetrieb läuft jetzt an. Langwierige Vorbereitungen wegen der schwierigen Rahmenbedingungen in Wien waren nötig.
Die Vorbereitungen - von der Ausbildung des Personals bis zu kniffligen Bedingungen wie Einflugschneisen über Wien - dauerten über ein Jahr, nun starten die ersten Drohnen der Wiener Berufsfeuerwehr in den Testbetrieb. Feuerwehrstadtrat Peter Hanke ist überzeugt, dass Drohnen „den Blaulichtorganisationen bei der schnelleren, sichereren und effizienteren Bewältigung von Notfallszenarien helfen“ können.
Lebensrettende Informationen
Die Drohnen helfen der Feuerwehr nicht nur dabei, sich über das Brandgeschehen einen Überblick zu verschaffen, sondern sollen durch Erkundung aus der Luft auch klären, ob brennende Gebäude etwa bereits einsturzgefährdet sind und so die Gefahr bei Einsätzen mindern. Zudem sind die
Doch auch die Bevölkerung profitiert - man denke etwa an die Suche nach Vermissten oder verunfallten Personen, die so nun schneller und effizienter geschehen kann. 40 Piloten sind bereits ausgebildet, drei verschiedene Drohnen-Typen - die größte wiegt 3,5 Kilo und verfügt über mehrere Kameras, darunter auch eine Wärmebildkamera - stehen je nach Einsatzanforderung zur Verfügung.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.