Klappt’s in Gröden endlich mit dem Speedstart? Vincent Kriechmayr gewann dort 2022 eine verkürzte Abfahrt - und will heuer noch mehr …
Während des ersten Trainingslaufes auf der Saslong zogen über den Dolomiten am Dienstag dichte Wolken auf. „Das“, wurde im Ziel äußerst gequält gespottet, „war’s wieder für diese Woche.“
Acht Absagen
Der Absage-Winter bei den Herren rüttelt an den Nerven aller Beteiligten. Und die Speed-Fahrer sind die Hauptopfer: Inklusive der beiden bereits im Sommer gestrichenen Lake-Louise-Rennen gibt es bei ihnen schon acht Absagen! Bislang gab’s nur vier Trainings, Bewerbe konnte kein einziger gefahren werden. Die schnellsten Ski-Herren der Welt kommen heuer nur langsam in Schwung.
Nun gibt’s im Grödnertal den nächsten Anlauf. Mit einem Pausetag. Nach dem Training am Dienstag ist der Wetterbericht für Mittwoch übel, man erwartet Regen und Schnee. „Hauptsache es finden Rennen statt“, knurrt Vincent Kriechmayr - und schluckt das „endlich“ runter. Drei Wettkämpfe stehen auf dem Programm, beginnend mit einer verkürzten Abfahrt am Donnerstag. Die, die „Vinc“ im Vorjahr für sich entscheiden und so sein Saslong-Trauma bezwingen konnte. „Naja“, schränkt der Oberösterreicher ein, „Gröden-Sieger darf sich nur nennen, wer von ganz oben gewonnen hat. Wie Lauberhorn und Kitzbühel. Von oben ist es eine besondere Herausforderung für uns Abfahrer. Nur die zählt.“
„Giftige Sprünge“
Und die Herausforderung ist heuer groß. „Viele giftige Sprünge“, ortete nicht nur Otmar Striedinger. Kriechmayr trat als Athletensprecher bei Renndirektor Hannes Trinkl für eine Entschärfung ein.
Das Wetter sollte für das Grödner Speed-Triple ab Donnerstag übrigens ausnahmsweise passen.
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