Die Wiener Caritas weisen wie jedes Jahr in der kalten Jahreszeit auf das Kältetelefon hin. Weil dieses allerdings schon überlastet ist, wurde gleichzeitig um Geduld im Fall von Wartezeiten gebeten.
Bis zu minus 25 Grad hatte es heute im Norden Österreichs. Unter den niedrigen Temperaturen leiden besonders wohnungslose Menschen, die oft keine Gelegenheit haben, sich im Warmen aufzuhalten und somit der klirrenden Kälte zu entkommen.
Die Hilfsorganisation Caritas hat demnach am Montag von einem völlig überlasteten Kältetelefon berichtet und daher an die Bevölkerung appelliert: „Passanten, die einen offensichtlich wohnungslosen Menschen im Freien antreffen, bitten wir dringend beim Kältetelefon (01-480-45-53) anzurufen“, hieß es in einer Aussendung. Weil die Telefone jedoch schon jetzt überlastet seien, wurde gleichzeitig um Geduld im Fall von Wartezeiten gebeten.
Niemand soll frieren müssen
Der Andrang in die Notquartiere sei aktuell enorm, so Schwertner. Mehr obdachlose Menschen als üblich konnten übers Wochenende direkt von der Straße in warme Notquartiere vermittelt oder mit dem Kältebus direkt in Unterkünfte gebracht werden, so der Direktor.
Wie gefährlich das Leben auf der Straße jetzt sei, zeige sich auch daran, dass die „Streetworkteams und auch die Rettung erste obdachlose Menschen mit Erfrierungen versorgen müssen“, schrieb er. Er appellierte an die Wiener zu helfen, dass niemand erfriere. Allein in Wien wurden laut Geosphere Austria am Montag bis zu minus 13 Grad gemessen.
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