Der Bregenzer Stadtrat machte in seiner jüngsten Sitzung den Weg frei für eine Landbusverbindung in die Oberstadt. Die dortigen Bewohner beklagen seit Monaten, durch die städteplanerischen Veränderungen vom Zentrum abgeschnitten zu sein.
Seit der Einrichtung der Fußgängerzonen in der Römerstraße und Kirchstraße können die Bewohner der Bregenzer Oberstadt mit ihren Autos nicht mehr auf kürzestem Weg in die Innenstadt fahren - was für heftige Kritik sorgte.
Neue Verbindung
Abhilfe soll nun ein öffentlicher Bus schaffen, der beide Quartiere direkt miteinander verbindet. Wie Bürgermeister Michael Ritsch nach der Stadtratssitzung am Montag mitteilte, habe man mit der Auflassung eines gebührenpflichtigen Stellplatzes in der Georgenschildstraße den letzten wichtigen Mosaikstein gesetzt, damit die Landbuslinie 119 in die Oberstadt umgelegt werden kann. Wäre der Parkplatz nicht gestrichen worden, hätte es der Kleinbus im Falle eines dort abgestellten Autos nicht um die Kurve geschafft.
Der für Mobilität zuständige Stadtrat Robert Pockenauer ist optimistisch, dass mit der neuen Verbindung das Gemecker aufhören wird: „Natürlich haben wir die kritischen Stimmen aus der Oberstadt nicht überhört. Mit der Umlegung der Landbuslinie 119 schaffen wir eine gute Anbindung an die Geschäfte und Einrichtungen im Zentrum.“
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