Behörden eingeschaltet
Chef von weltgrößter Kinokette wurde erpresst
Der Chef der weltgrößten Kinokette AMC ist nach eigenen Angaben Opfer eines Erpressungsversuchs geworden. Eine inzwischen verurteilte Person habe gedroht, falsche Behauptungen über sein Privatleben zu verbreiten, schrieb Adam Aron am Donnerstag beim Online-Dienst X (Twitter).
Anstatt nachzugeben, habe er die Behörden eingeschaltet. „Wenn sich jemand mit meinem Zugang zu Ressourcen nicht gegen Erpressung aufbäumt, wer dann?“, so Aron. Zu AMC gehören die UCI-Kinos.
„Angelegenheit abgeschlossen“
Auf Bitten der Ermittler habe er erst nach dem Gerichtsurteil zu dem Fall im Juli 2023 den AMC-Verwaltungsrat informiert, erklärte Aron. Es sei eine rein private Angelegenheit gewesen, die nun abgeschlossen sei.
Die Nachrichten-Website Semafor brachte den Fall am Donnerstag unter Verweis auf mit der Angelegenheit vertraute Personen mit der Verurteilung einer New Yorkerin in Verbindung, die im vergangenen Jahr festgenommen worden war. Der Anklage zufolge hatte sie versucht, den Chef eines börsennotierten Unternehmens mit der Drohung zu erpressen, intime Fotos und Nachrichten von ihnen zu veröffentlichen. In der Anklage war der Name des Opfers seinerzeit nicht genannt worden.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.