23.05.2005 11:46 |

Fußball International

Türkei und Portugal haben ihre Meister gefunden

Nach Italien (Juventus Turin), England (Chelsea FC), Spanien (FC Barcelona), Deutschland (FC Bayern) und Frankreich (Olympique Lyon) stehen seit Sonntag drei weitere europäische Fußballmeister fest: In Portugal holte sich Benfica Lissabon den 31. Titel der Klubgeschichte, in Schottland hat Celtic das Championat an die Rangers verschenkt und in der Türkei blieb Christoph Daum mit Fnerbahce Istanbul erfolgreich.

Türkei: Daum mit Fenerbahce erfolgreich
Mit einem 1:0 gegen den Stadtrivalen Galatasaray hat sich Fenerbahce Istanbul unter der Regie von Ex-Austria-Trainer Christoph Daum am Sonntag zum zweiten Mal in Folge den türkischen Meistertitel gesichert. Dank des Siegtreffers von Marcio Nobre in der 65. Minute führt Fenerbahce nach dem vorletzten Spieltag die Tabelle uneinholbar mit 80 Punkten an. Der 15-malige Meister Galatasaray musste den zweiten Tabellenplatz Trabzonspor überlassen, das Samsunspor mit 3:0 besiegte.

Jubelnde Fans feierten am Abend begeistert die 16. Meisterschaft ihres Clubs. Dabei sind zwei Kinder durch Schüsse schwer verletzt worden. Die beiden Buben im Alter von elf und 14 Jahren wurden getroffen, als sie vom Balkon aus dem Treiben auf den Straßen zusahen. Einer wurde in den Kopf, der andere in die Brust getroffen.

Schottland: Rangers im Glück
Mit einem Blackout von 120 Sekunden hat Celtic Glasgow noch alles verspielt und dem Lokalrivalen Rangers den Titel geschenkt. Celtic führte am Sonntag kurz vor dem Ende beim FC Motherwell mit 1:0 und sah schon wie der sichere Champion aus. Doch die beiden Gegentore von Spielverderber Scott McDonald (88. und 90. Minute) zerstörten den Meistertraum. Celtic verlor 1:2. Am Ende der Premier-League-Saison mit 38 Spieltagen hatten die Rangers (93 Punkte) dank ihres 1:0- Erfolges bei Hibernian Edinburgh einen Zähler Vorsprung vor Celtic.

Portugal: 31. Titel für Benfica
Elf lange Jahre musste sich Benfica Lissabon gedulden, um den 31. Meistertitel der Klubgeschichte einzufahren. Seit Sonntag hat das Warten ein Ende: Die Mannschaft von Giovanni Trappattoni kam in Porto bei Boavista zwar nur zu einem mageren 1:1, aber da Verfolger und Titelverteidiger FC Porto gegen Coimbra ebenfalls nicht über 1:1-Unentschieden hinauskam, dürfen die Lissaboner schon jetzt feiern.