Ein Sommer wie damals: Mit 23,2 Millionen Übernachtungen (plus 1,9 Prozent) knüpft die zu Ende gegangene Sommersaison in Tirol an die Höchstwerte in den frühen 1990er-Jahren an. Zum Vergleich: 1991 standen 23,6 Millionen Übernachtungen zu Buche.
Ein Plus gibt es zwischen April und Oktober auch bei den Gästeankünften, sie stiegen um 3,4 Prozent auf 6,7 Millionen. Stabil geblieben ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 3,5 Tagen. „Diese Sommerbilanz ist gerade angesichts der europaweiten wirtschaftlichen Herausforderungen von enormem Wert für ganz Tirol“, betont Tourismus-Landesrat Mario Gerber.
2,6 Milliarden Euro Wertschöpfung
Wie sieht es mit der Wertschöpfung aus? Laut Berechnung des MCI Tourismus beträgt diese 2,63 Milliarden Euro, was ein inflationsbereinigtes Wachstum von 2,0 Prozent bedeutet.
Diese Sommerbilanz ist gerade angesichts der europaweiten wirtschaftlichen Herausforderungen von enormem Wert für ganz Tirol.

Landesrat Mario Gerber
Bild: Christof Birbaumer
Zentral bleibt der deutsche Markt. Mit einem absoluten Wachstum von 150.000 Nächtigungen (plus 1,2 Prozent) ist er für jede zweite Sommernächtigung in Tirol verantwortlich. Der Inlandsmarkt blieb mit 2,3 Millionen Nächtigungen (minus 0,1 Prozent) fast stabil. Einen Rückgang um 1,7 Prozent verzeichnet man bei Schweizer Gästen.
Stärkung der Nebensaisonen wirkt sich aus
Für Tirol-Werbung-Geschäftsführerin Karin Seiler ist es besonders erfreulich, dass zu den Randzeiten im Frühjahr und Herbst Zuwächse erzielt wurden. Die Tourismusstrategie („Tiroler Weg“) mit Stärkung der Nebensaisonen trage Früchte und ermögliche Planungssicherheit.
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