Flucht vor der Polizei

Schlepper raste gegen Auto: Fünf Schwerverletzte

Burgenland
28.08.2023 06:00

Der Laderaum voller Migranten - so fuhr ein Schlepper mit einem Kastenwagen der Polizei in Ungarn davon. An der Grenze in Deutschkreutz drehte er um und raste Richtung Sopron retour. Der Flüchtlingstransporter krachte mit dem Auto einer Österreicherin zusammen. Fünf Unfallopfer kamen ins Spital!

Schockierende Nachrichten melden ungarische Behörden von einem Einsatz gegen die illegale Migration. Wie jetzt bekannt wurde, passierte vergangene Woche auf der Landstraße 84 zwischen Kópháza (Kohlbenhof) und Sopron ein schrecklicher Unfall.

Crash mit bösen Folgen
Mit mehr als einem Dutzend Flüchtlingen - eng zusammenpfercht im Laderaum - war ein Schlepper in einem Kastenwagen gegen das Auto einer Österreicherin gerast. Die Frau und vier weitere Beteiligte erlitten schwere Verletzungen, alle mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Vor Kontrolle geflüchtet
„Der Komplize einer Schleuserbande, der am Steuer des Kastenwagens saß, war auf der Flucht vor der ungarischen Polizei“, teilt ein Beamter der zentralen Dienststelle mit. Zuvor soll der Schlepper bei seinem Flüchtlingstransport von Sopron Richtung österreichischer Grenze ungarischen Polizisten aufgefallen sein, sie hatten ihn kontrollieren wollen.

Wilde Verfolgungsjagd
Der Verdächtige brauste davon, die Exekutive nahm sofort die Verfolgung auf. Im Höllentempo fuhr der Schleuser bis zum Grenzübergang Deutschkreutz. Dort machte er abrupt eine Kehrtwende und donnerte wieder retour nach Sopron - bis es nach nur wenigen Kilometern krachte.

Unfalllenker lief weg
„Der Unfall auf der Landstraße 84 hatte sich Dienstag in den Vormittagsstunden ereignet“, bestätigt die Administration im Komitat Györ-Moson-Sopron den aufsehenerregenden Einsatz. Nach dem Crash ist der Schlepper - vom Aufprall benommen - aus dem Kastenwagen gesprungen und davongelaufen.

Rasche Festnahme
Kurz darauf konnte der Täter von der Polizei festgenommen werden. „Die österreichische Exekutive war nicht eingebunden“, heißt es. Die Ermittlungen jenseits der Staatsgrenze sind voll im Gang: „Der Fall zeigt drastisch auf, welche Gefahr von gewissenlosen Schleppern im Straßenverkehr ausgeht.“

Christian Schulter
Christian Schulter
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