Videoüberwachung

Nach Anschlägen auf Kirchen: Hilfsgelder gefordert

Wien
07.08.2023 11:00

Nach den Angriffen auf einen Gebetsgarten und Kirchen wird nun ein Hilfsfonds zur Schutz dieser Einrichtungen gefordert.

Seit 2020 werden Hassverbrechen - also aufgrund von Vorurteilen - besonders in der Statistik vermerkt. Jetzt wurden im „Hate Crime“-Bericht die Zahlen für 2022 vorgestellt. Dieser zeigt: Wien ist bei den absoluten, wie auch bei den in Relation zur Bevölkerung gesetzten Zahlen unter den Top 3. Vor allem Verbrechen wegen der Weltanschauung, der ethnischen Herkunft oder Religion dominieren.

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Die Stadtregierung darf hier Betroffene nicht weiter im Stich lassen. Deswegen fordere ich einen Sondertopf für von Sachbeschädigung betroffene Einrichtungen.

Sachslehner: „Es ist eine Frage der Gerechtigkeit.“ (Bild: Zwefo)

Laura Sachslehner, ÖVP-Gemeinderätin

„Dazu zählen auch antisemitische Beschmierungen beziehungsweise Angriffe auf Sakralstätten aufgrund von Christenfeindlichkeit“, so ÖVP-Gemeinderätin Laura Sachslehner. Rund ein Drittel der Angriffe gegen Christen wurde in Form von Sachbeschädigung gegen Sakralstätten verübt. Kirchen, Friedhöfe oder Denkmäler geraten immer wieder ins Fadenkreuz. Sachslehner wiederholt daher ihre Forderung nach einem Sondertopf für Gotteshäuser, die von Sachbeschädigung betroffen sind. So sollen Kirchen zum Beispiel bei der Anschaffung von Sicherheits- und Überwachungssystemen unterstützt werden.

Der Floridsdorfer Altbezirksrat Hans Jörg Schimanek hat nach dem Vandalenakt im Gebetsgarten umgehend eine Spendenaktion gestartet. 5000 Euro konnten bereits gesammelt werden. „Für eine Videoüberwachung braucht es allerdings noch Spenden“, sagt Schimanek.

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